Suchen

Cellport Systems Cellport-Lizenz an Cullmann und Raytel vergeben

| Redakteur:

Die patentierte zweiteilige Telematikplattform von Cellport Systems verbindet 60 verschiedene Mobiltelefone mit einer Standardschnittstelle im Fahrzeug.

Firma zum Thema

( Archiv: Vogel Business Media )

Cellport Systems, die Urheber des weltweiten Patent-Portfolios für Personal-Telematics-Technologie, haben den beiden deutschen Geräteherstellern Cullmann Electronics und Raytel eine Lizenz für ihr zweiteiliges Car-Kit für eine Mobiltelefon-Freisprecheinrichtung gegeben, damit diese ihre Produkte in den USA vertreiben können.

Die patentierte zweiteilige Telematikplattform verbindet 60 verschiedene Bauarten und Modelle tragbarer Mobiltelefone mit einer Standardschnittstelle im Fahrzeug. Austauschbare Pocket-Adapter können direkt an die im Fahrzeug installierte Halterung angeschlossen werden und verbinden damit die Funktionen des Telefons mit den Ressourcen des Fahrzeugs.

Das amerikanische Unternehmen erwartet, dass seine drei grössten Lizenznehmer, Motorola, Cullmann und Raytel, mit der Auslieferung ihrer zweiteiligen Produkte an europäische Hochleistungsfahrzeuge im ersten Quartal 2004 beginnen werden.

Das zweiteilige Telematiksystem ist eine Freisprecheinrichtung für eine Vielzahl verschiedener Telefone, die über einen Lautsprecher, ein Mikrofon, eine externe Antenne und eine sprachgesteuerte Wählfunktion verfügt. Ausserdem lädt sie das Telefon auf und stellt die Stereoanlage bzw. das Radio während eines Anrufs auf stumm. Da in den drahtlosen Telefonmodellen für 2004 GPS-Navigation bzw. Daten- und MP3-Player-Funktionen enthalten sind, können auch diese an das Fahrzeug angeschlossen wrden.

Cullmann Electronics ist der grösste europäische Hersteller von zweiteiligen persönlichen Telematiksystemen während Raytel, ein Unternehmen mit Firmensitz im kalifornischen San Diego, die zweiteilige Telematikplattform der Funkwerk Dabendorf GmbH vertreibt. Beide Unternehmen verfügen nun über eine Lizenz von Cellport, um ihre sehr erfolgreichen und in Europa entwickelten Produkte in den USA als Originalgeräte in Fahrzeugen oder als Aftermarket-Zubehör über spezielle Einzelhändler, Mobilelektronikhändler und die Betreiber von Fuhrparks zu vertreiben.