Neue Modelle Citroën C5 X wird zum Crossover

Autor / Redakteur: sp-x / Lena Sattler

Der einst eingestellte C5 bekommt im anstehenden Winter einen Nachfolger. Er bietet mehr Platz bei geringeren Abmaßen und soll vor allem komfortorientierte Kunden ansprechen.

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Der C5 X ist ein Crossover, denn die Fließheck-Karosserie mit LED-Lichtspielen ist weder Limousine noch Kombi – und auch kein SUV.
Der C5 X ist ein Crossover, denn die Fließheck-Karosserie mit LED-Lichtspielen ist weder Limousine noch Kombi – und auch kein SUV.
(Bild: William Crozes/Continental Productions/Citroën)

Als der Citroën C5 im Jahr 2017 zunächst ohne Nachfolger auslief, dürften viele Markenfans das Modell und selbst das Segment schon abgeschrieben haben. Doch manchmal zahlt sich Geduld aus: Nun präsentieren die Franzosen einen Nachfolger. Der heißt genauso wie sein Vorgänger, bekommt aber ein „X“ als Namenszusatz.

Der C5 X darf mit Fug und Recht als Crossover bezeichnen werden, ist die Fließheck-Karosserie mit den charmanten LED-Lichtspielen doch weder Limousine noch Kombi – und auch kein SUV. Mit einer Höhe von 1,49 Metern verzichtet der C5 X darauf, die Kombiversion seines Vorgängers zu überragen. Und dennoch übertrumpft der 4,81 Meter lange Neuling das vorangegangene Modell in der Praxistauglichkeit: Mit einem maximalen Kofferraumvolumen von 1.640 Litern übertrifft er nicht nur den alten C5 Tourer, sondern viele Lifestyle-Kombis aus dem Mittelklasse-Segment, deren Gepäckabteile manchmal sogar weniger als 1.400 Liter schlucken.

Nachfolger mit Komfort

Nach einem ersten Probesitzen bescheinigen wir dem jüngsten Doppelwinkel durchaus kommode Verhältnisse für die Passagiere – sowohl vorn wie auch in der zweiten Reihe. Und die fauteuil-artigen Ledersessel mit der Marketingbezeichnung „Advanced Comfort“-Sitze machen tatsächlich bereits jetzt Neugierde auf eine künftige längere Ausfahrt. Wertig anmutende Dekorelemente, die an das Markenemblem erinnern, bekunden einen Hauch von Individualismus.

Der Hersteller verspricht, mit dem C5 X vor allem komfortorientierte Kunden auf ihre Kosten kommen zu lassen. Dafür spricht nicht nur das Fahrwerk mit elektronisch regelbarer Dämpfung beim Topmodell, sondern ebenso Reifen mit 55er-Querschnitt. Solche Pneus sollten dann selbst hartnäckige Querfugen effektiv wegbügeln.

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Ein 12-Zoll-Touchscreen bürgt für moderne Zeiten innen, dazu kommt ein Head-up-Display, das wichtige Fahrerinformationen direkt in die Scheibe und nicht auf ein kleines Plexiglaselement projiziert. Hier werden Erinnerungen an den Citroën C6 wach, der über eine solche Funktion bereits verfügte, wenn auch sicherlich in abgespeckter Form.

Hybrid mit 165kW/225 PS

Um die CO2-Bilanz im Griff zu halten, wird das Topmodell auf den im Konzern bereits bestens bekannten Plug-in-Hybrid mit 165 kW/225 PS Antriebsleistung zurückgreifen. Mit dieser Version wird der Kunde mindestens 50 Kilometer rein elektrisch zurücklegen können, und in den Genuss verschiedener Fördermaßnamen kommen wie der günstigeren Dienstwagensteuer (Bemessungsgrundlage die Hälfte vom Bruttolistenpreis) sowie den keinesfalls unerheblichen Zuschuss zu den Anschaffungskosten.

Ebenso bietet der C5 X diverse assistierte Fahrfunktionen, darunter ein aktiver Tempomat, der das Auto bis zum Stillstand herunterbremsen und auch wieder anfahren kann. Diverse Sensoren, auch welche zur Erkennung fließender Verkehrsströme beim rückwärtigen Ausparken aus unübersichtlichen Lücken, bewahren vor Blessuren und Karosserieschäden.

Über Preise und das volle Motorenprogramm schweigt der Hersteller noch, aber allzu lange kann er neugierige Interessenten ja nicht mehr auf die Folter spannen. Schließlich sollen die ersten Exemplare des C5 X ja noch kommenden Winter zu den Händlern rollen.

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