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Elektromobilität Clean Motion Offensive für attraktive Elektromobilität

| Redakteur: Thomas Günnel

Immer mehr Elektrofahrzeuge behaupten sich auf Österreichs Straßen. Besonders in den Städten – dem vorrangigen Einsatzgebiet der Stromer – ist der Trend zu beobachten. Ein Grund dafür ist auch das stetig wachsende Infrastrukturnetz.

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Mit der Infrastruktur wird auch Elektromobilität attraktiv.
Mit der Infrastruktur wird auch Elektromobilität attraktiv.
(Foto: Linz Ag)

Die Reichweite eines E-Fahrzeuges spielt in Städten keine große Rolle, denn die Wege, die zurückgelegt werden, sind im Schnitt sehr kurz: 120 bis 160 km Reichweite reichen in den meisten Fällen für zehn bis zwanzig Ausfahrten in der Stadt. Wichtig ist aber, dass man sich als Lenker eines E-Fahrzeuges auf ein ausreichend dichtes, sicheres E-Tankstellen-Netz verlassen kann. Rasches Aufladen, einfache Anwendung und gute Verfügbarkeit sind die Faktoren, die die Akzeptanz von Elektromobilität deutlich erhöhen.

Clean Motion Offensive

Elf oberösterreichische Unternehmen haben sich unter der Leitung des Automobil-Clusters Oberösterreich vor drei Jahren zusammengefunden, um im Projekt „Clean Motion Offensive“ (CMO) kostengünstige Komponenten für Elektrofahrzeuge und eine einfach anzuwendende Infrastruktur zu entwickeln und diese dann in Flottenanwendungen zu testen.

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Die StromMobil-App

Dass E-Mobilität in den Städten ein Boom werden kann, sieht auch Wolfgang Dopf, Vorstandsdirektor der Linz AG:„E-Mobilität und energieeffiziente Technologien gehören zu den neuen Leittechnologien. Deswegen liegt hier einer unserer großen Schwerpunkte in der Produktentwicklung“. Als Service für den E-Mobil-Kunden bietet die Linz AG eine nützliche App: Mit der StromMobil-App erfährt der Nutzer schnell und bequem den nächsten Standort einer Ladestation, die kürzeste Wegstrecke dorthin, welche Steckersysteme zu verwenden sind und welche E-Fahrzeugtypen sich dort aufladen lassen.

Linz AG entwickelt Lastmanagement weiter

Im Kooperationsprojekt CMO des Automobil-Clusters entwickelt die Linz AG das Lastmanagement weiter, um für die wachsende Zahl der Elektrofahrzeuge gerüstet zu sein. Um eine Überbelastung des vorgelagerten Stromnetzes sowie des Hausanschlusses zu vermeiden, entwickelte das Unternehmen ein automatisiertes Grid-Managementsystem (GMS). Dabei kontrolliert ein automatisiertes, intelligentes Netzüberwachungssystem das vorgelagerte Niederspannungsnetz permanent. Zeitfenster, in denen die allgemeine Netzbelastung geringer ist, werden mittels eines komplexen Vorhersagemodells berechnet und an das Lade-Managementsystem übermittelt. Damit ist es möglich, die Lademöglichkeit bei gleichzeitiger Nutzung mehrerer Fahrzeuge zu kontrollieren und Stromausfälle durch Überbelastungen zu vermeiden. Die intelligente Ladeinfrastruktur ist dann das letzte Bindeglied zum E-Fahrzeug, welches künftig ebenfalls mit dem Lade-Managementsystem automatisch kommunizieren wird. Damit die technologischen Entwicklungen auch den Kundenanforderungen entsprechen, wurden umfangreiche Feldtests mit unterschiedlichen Anwendergruppen durchgeführt.

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