Zulieferer Conti eröffnet Software-Entwicklungszentrum in China

Autor / Redakteur: dpa / Tanja Schmitt

Vor allem in China sind vernetzte Fahrzeuge gefragt. Continental hat deshalb vor Ort ein Entwicklungszentrum eröffnet.

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Continental hat im chinesischen Chongqing ein Entwicklungszentrum für Software eröffnet.
Continental hat im chinesischen Chongqing ein Entwicklungszentrum für Software eröffnet.
(Bild: Continental)

Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental will in China ein Entwicklungszentrum für Software errichten. Bis Ende 2021 soll in der innerchinesischen Metropole Chongqing „eine zunächst niedrige dreistellige Zahl an Software- und IT-Experten ihre Arbeit aufnehmen“. Das teilte der Dax-Konzern am Freitag (9. Juli) in Hannover und Shanghai mit.

Conti will sich seit geraumer Zeit von Mechanik und Hardwareteilen hin zum Systemzulieferer von Elektronik, Sensorik und Software wandeln, wobei Zehntausende Arbeitsplätze in angestammten Bereichen auf dem Spiel stehen. Schon jetzt sind bei Conti laut Unternehmensangabe rund 20.000 Software- und IT-Spezialisten beschäftigt. Der Umsatz mit Software und Vernetzung im Auto soll sich nach Schätzungen bis Ende des Jahrzehnts vervielfachen.

Der weltgrößte Automarkt in der Volksrepublik wird auch für Continental immer wichtiger. Bereits jetzt arbeite rund jeder zehnte der zuletzt rund 235.000 Conti-Beschäftigten in China, darunter auch schon in der Softwareentwicklung, hieß es vom Unternehmen. Mit dem neuen Softwareentwicklungszentrum will Conti Nähe zu den Kunden aus der Autoindustrie gewinnen und flexibler werden. „In China gilt noch mehr: Die Schnellen gewinnen“, sagte Contis China-Chef Enno Tang.

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