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Elektronik Conti kauft Automobilelektronik-Sparte von Motorola

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Der Konzern zahlt nach eigenen Angaben eine Milliarde US-Dollar (830 Mio. Euro) für das Steuerungs-, Sensor-, Innenraumelektronik- und Telematikgeschäft.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Continental hat das Automobilelektronik-Geschäft von Motorola übernommen. Wie die beiden Unternehmen am Montag bekanntgaben, beträgt der Kaufpreis eine Milliarde US-Dollar (derzeit rund 830 Millionen Euro).

Die Transaktion umfasse das Steuerungs-, Sensor-, Innenraumelektronik- und Telematikgeschäft von Motorola, das in die Division Continental Automotive Systems integriert werden soll. Der Vollzug werde noch im ersten Halbjahr 2006 erwartet, vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörden.

"Wir fügen damit einem in den nächsten Jahren voraussichtlich zweistellig wachsenden Geschäftsbereich von Continental ein erfolgreiches Unternehmen mit hoch qualifizierten, überaus motivierten und innovationsorientierten Mitarbeitern hinzu", sagte Conti-Chef Manfred Wennemer. "Dies ist ein hervorragendes Beispiel für die Umsetzung unserer Strategie, Umsatz und operatives Ergebnis durch organisches Wachstum und Akquisitionen zu steigern."

Das Automobilelektronikgeschäft von Motorola erwirtschaftete mit insgesamt 4.500 Beschäftigten im Geschäftsjahr 2005 einen Umsatz von knapp 1,6 Milliarden Dollar. Motorola verfügt über Produktions- und Entwicklungsstandorte in den USA, Japan, China, Mexiko, Frankreich Großbritannien und Deutschland.