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Elektroantrieb Conti und Koreaner machen gemeinsame Sache

| Redakteur: Bernd Otterbach

Continental und der südkoreanische Konzern SK Innovation wollen ein Joint Venture für Antriebe von Elektrofahrzeugen gründen. Die Zusammenarbeit sieht die gemeinsame Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Lithiumionen-Batteriemodulen für weltweite Automobilanwendungen vor.

Der Abschluss der Verträge für das neue Gemeinschaftsunternehmen stehe noch aus und werde voraussichtlich Mitte 2012 erfolgen, teilte Conti am Dienstag mit. SK Innovation soll 51 Prozent der Anteile halten, Continental 49 Prozent. der Anteile halten. Die ersten Werke des geplanten Joint Ventures werden in Deutschland und Korea angesiedelt sein. Das Managementteam soll aus Führungskräften beider Unternehmen bestehen.

SK Innovation beliefert bereits unter anderem Daimler und Hyundai und will seine - laut Unternehmensangaben marktführenden - Lithiumionen-Batteriezellen in das Joint Venture einbringen, während der deutsche Partner die Elektronik für das Batteriemanagement und ihre auf das Zusammenspiel von Automobilkomponenten bezogene Systemkompetenz beisteuern soll.

SK Innovation gehört zum Großkonzern SK Group (ehemals Sunkyung). Der Gigant ist einer der fünf größten Mischkonzerne (Jaebeol) in Südkorea. Die SK Group ist in den Branchen Energie, Chemie, Telekommunikation, Logistik und Finanzen aktiv.

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