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Tech Show 2013 Continental gibt exklusive Einblicke

| Redakteur: Michael Ziegler

Der Systemzulieferer Continental zeigt auf seiner Tech Show 2013 neue Technologien rund um die Themenfelder Automatisiertes Fahren, Elektrifizierung nach Maß, Vernetzung, Ultra-High-Performance-Reifen und grüne Mobilität.

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Automatisiertes Fahren: Verschiedene Fahrszenarien kann der Continental-Versuchsträger mit seriennahen Technologien durchführen.
Automatisiertes Fahren: Verschiedene Fahrszenarien kann der Continental-Versuchsträger mit seriennahen Technologien durchführen.
(Foto: Continental)

Neue Entwicklungen auf diesen Feldern sollen helfen, die Zahl der Autounfälle weiter zu verringern, den Kraftstoffverbrauch weiter zu minimieren, Fahrzeuge miteinander und mit der Umwelt enger kommunizieren zu lassen sowie Autos für große und kleine Geldbeutel ermöglichen. Journalisten aus aller Welt konnten auf dem firmeneigenen Testgelände (Contidrom) in der Nähe von Hannover die dafür entwickelten Technologien kennenlernen und persönlich testen. 60 Experten des Unternehmens präsentierten mehr als 60 Ausstellungsstücke und rund 20 Versuchsfahrzeuge aus allen fünf Continental-Geschäftsbereichen.

„Wir wissen genau, woran die Automobilhersteller in der kommenden Dekade arbeiten. Mit ihnen zusammen und für sie bereiten wir heute jene Funktionen vor, die morgen ins Auto eingebaut werden“, sagte Dr. Elmar Degenhart, Continental-Vorstandsvorsitzender.

„Unsere Tech Show ist eine einmalige Gelegenheit, wichtige Zukunftstechnologien von Continental buchstäblich zu erfahren. Wir ermöglichen dabei Journalisten aus aller Welt, die Schlüsseltechnologien der Mobilität auf unserem Testgelände zu erproben und zu bewerten. Daraus ergibt sich ein auch für uns sehr anregender und erkenntnisreicher Dialog, den wir für unsere Arbeit nutzen wollen“, ergänzte Dr. Felix Gress, Leiter der Continental-Unternehmenskommunikation.

Automatisiertes Fahren

Automatisiertes Fahren ist eines der zentralen Themen in der Strategie des internationalen Automobilzulieferers Continental. „Die weitergehende Automatisierung von Fahrfunktionen hilft langfristig, zentrale Herausforderungen zukünftiger individueller Mobilität zu lösen: Die Straßen werden sicherer, der Verkehrsfluss wird besser, der Verbrauch sinkt, und vor allem bekommt der Fahrer mehr Freiraum und kann die Fahrzeit besser für sich nutzen“, sagte Alfred Eckert, Leiter Zukunftsentwicklung der Continental-Division Chassis & Safety.

Die Automatisierung des Fahrens wird jedoch nicht von heute auf morgen, sondern schrittweise erfolgen: Über das assistierte, teil- und hochautomatisierte Fahren werden wir zum vollautomatisierten Fahren gelangen. „Aktuell stehen wir auf der Schwelle vom assistierten zum teilautomatisierten Fahren. Bis zum vollautomatisierten Fahren – auch auf Teilstrecken – ist noch viel Forschungs- und Entwicklungsarbeit notwendig“, so Eckert weiter. Parallel zu den technischen Herausforderungen stehen auch die Entwicklung von bezahlbaren Technologien sowie die Schaffung eines gültigen Rechtsrahmens im Fokus.

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