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Autonomes Fahren

Continental testet Roboter-Taxi Cube

| Redakteur: Thomas Günnel

Continental testet mit dem „Cube“ ein elektrisch angetriebenes, fahrerloses Robotertaxi. Es basiert auf dem „EZ10“ des französischen Unternehmens Easy Mile.

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Continental testet mit dem „Cube“ ein Robotertaxi für die Personenbeförderung.
Continental testet mit dem „Cube“ ein Robotertaxi für die Personenbeförderung.
(Bild: Continental)

Continental testet ein Versuchsfahrzeug für die fahrerlose Mobilität in Städten. Das „Cube“ genannte Robo-Taxi fährt auf dem Frankfurter Werksgelände des Zulieferers. Es beinhaltet die typische Infrastruktur wie Straßenschilder, Querverkehr, Fußgängerüberwege und Bordsteine. Cube steht dabei für „Continental urban mobility experience“. Die im Fahrzeug verwendete Technik basiert in vielen Bereichen auf bewährten Komponenten von Fahrerassistenzsystemen, die sich heute in Serienfahrzeugen finden, aber auch auf neuen Techniken wie dem Laser-Sensor.

Zuvor hatte sich Continental an Easy Mile SAS beteiligt – auf dessen „EZ10“-Shuttle der „Cube“ basiert. Das EZ10 von Easy Mile ist ein fahrerloses Personen-Shuttle für zwölf Personen, das im Jahr 2014 auf den Markt kam. Seitdem wurde es in mehr als 50 Städten in 17 Ländern in Asien-Pazifik, Nord-Amerika, dem Nahen Osten und Europa eingesetzt. Continental testet bereits seit 2012 im US-Bundesstaat Nevada automatisierte Systeme auf öffentlichen Straßen. Inzwischen verfügt der Zulieferer über eine Flotte von Entwicklungsfahrzeugen in Deutschland, den USA, Japan und China.Entwicklungsfelder beider Unternehmen sind das Sensorportfolio von Fahrerassistenzsystemen, neue Bremskonzepte, passive Sicherheitslösungen, neue Mensch-Maschine Konzepte sowie elektrische Antriebstechniken.

Deutlich mehr fahrerlose Fahrzeuge bis 2030

Laut einer Studie des Beratungsunternehmens Roland Berger wird bis zum Jahr 2030 etwa ein Viertel der Transportleistung auf fahrerlose Fahrzeuge entfallen. Experten sehen darin eine Möglichkeit, viele innerstädtische Staus zu vermeiden. Gleichzeitig ermöglichen es die vollautomatisierten Fahrzeuge, mit öffentlichen Verkehrsmitteln „individueller“ von Tür zu Tür zu fahren.

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