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CES 2014 Continental treibt die Vernetzung voran

| Redakteur: Michael Ziegler

Auch der Automobilzulieferer Continental nutzt die CES 2014 in Las Vegas, um Produktneuheiten in der Automobilelektronik zu präsentieren. Besonderer Fokus lag auf den Themen Vernetzung und automatisiertes Fahren.

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Der „Elektronische Horizont“: Mit dem Wissen über den vorausliegenden Straßenverlauf, kann die Fahrzeugelektronik für ein sichereres, wirtschaftliches und komfortableres Fahren sorgen.
Der „Elektronische Horizont“: Mit dem Wissen über den vorausliegenden Straßenverlauf, kann die Fahrzeugelektronik für ein sichereres, wirtschaftliches und komfortableres Fahren sorgen.
(Foto: Continental)

Continental zeigt dabei einerseits seriennahe Weiterentwicklungen aus der Instrumentierung, der Umfeldsensorik und der Vernetzung. Andererseits ist die CES 2014 für den Automobilzulieferer auch ein geeigneter Ort, um die schrittweise Weiterentwicklung der Fahrzeugsysteme in Richtung des automatisierten Fahrens zu dokumentieren. „Auf der CES 2014 zeigen wir Produktinnovationen, die direkt in die Serienentwicklung einfließen können. Besondere Bedeutung erhält dabei das Zusammenwachsen der Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik mit der Fahrzeugelektronik“ erklärt Helmut Matschi, Continental Vorstandsmitglied und Leiter der Division Interior.

Der Vernetzte Elektronische Horizont

Gemeinsam mit IBM arbeitet Continental an der nächsten Generation des „Elektronischen Horizonts“. Mit dem Wissen über den vorausliegenden Straßenverlauf, kann die Fahrzeugelektronik für ein sichereres, wirtschaftliches und komfortableres Fahren sorgen. Bis heute stehen statische elektronische Kartendaten den verschiedenen Steuergeräten im Fahrzeug zur Verfügung. Beim Vernetzten Elektronischen Horizont sollen zukünftig die statischen Kartendaten mit den Sensordaten der vernetzten Fahrzeuge aus der Umgebung (V2X, Vehicle-2-X) ergänzt werden. Auf Basis dieses „Crowdsourcing“ in Echtzeit sollen Fahrzeuge letztlich in die Lage versetzt werden, „um die Ecke zu schauen“. Hierfür werden Daten aus unterschiedlichsten Quellen in einem Rechnerverbund, dem Backend, so aufbereitet, dass alle anderen Fahrzeuge in nahezu Echtzeit auf diese Verkehrsdaten zurückgreifen können. Auf der CES zeigen IBM und Continental eine Simulation, bei der auf Basis des Crowdsourcing sehr exakte Streckendaten gesammelt und den anderen Fahrzeugen zur Verfügung gestellt werden können. Dies ist ein Element aus dem Entwicklungsprojekt von Continental zum automatisierten Fahren.

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