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Partnerschaft Continental und IBM starten Zusammenarbeit für das vernetzte Auto

| Redakteur: Michael Ziegler

Bei der IAA 2013 in Frankfurt gaben der Automobilzulieferer Continental und das Technologieunternehmen IBM eine Kooperationsvereinbarung bekannt, in deren Rahmen gemeinsam vernetzte Fahrzeug-Lösungen für Automobilhersteller entwickelt werden sollen.

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Continental und IBM wollen das vorausschauende Fahren noch weiter verbessern um letztendlich das automatisierte Fahren zu ermöglichen.
Continental und IBM wollen das vorausschauende Fahren noch weiter verbessern um letztendlich das automatisierte Fahren zu ermöglichen.
(Foto: Continental)

Im Zentrum der Vereinbarung steht die Entwicklung einer hochskalierbaren Cloud-Plattform, die Automobilherstellern ermöglichen soll, eine Reihe mobiler, fahrzeuginterner Dienstleistungen anzubieten. Dies soll es ermöglichen, Software-Updates und Funktionen der Fahrzeugsteuervorrichtung über das Internet zu beziehen, wodurch zukünftig Werkstattbesuche entfallen.

„IBM ist branchenführend in den Bereichen Big Data und Cloud-Computing. Darüber hinaus verfügt das Unternehmen über das erforderliche Know-how bei der Tiefenanalyse, um große Datenmengen zu verarbeiten und zu untersuchen und anhand der Ergebnisse hochfrequente, schnelle und zielgenaue Vorhersagen zu treffen. Die Erfahrung von IBM mit cloud-fähigen Plattformen und eingebetteten Systementwicklungskapazitäten sowie unsere Systemkompetenz in der Automobil-Elektronik ergänzen einander ideal und schaffen die Grundlage für eine neue Generation intelligent vernetzter Fahrzeuge“, sagte der Continental-Vorstandsvorsitzende Dr. Elmar Degenhart.

Vernetzung schafft vorausschauendes Fahren

Continental und IBM wollen das vorausschauende Fahren noch weiter verbessern und eine neue Generation der Plattform entwickeln, durch die letztendlich das automatisierte Fahren Wirklichkeit wird. Mit integrierten Sensoren ausgestattete Fahrzeuge werden nicht nur Daten empfangen, sie werden ebenso Informationen wie Position, Geschwindigkeit oder Verlangsamung an die Cloud weitergeben, wo die Daten verarbeitet und analysiert und für Folgemaßnahmen berücksichtigt werden. Das Ergebnis wird eine Echtzeit-Straßenkarte sein, die den Fahrzeugen erlauben wird, regelrecht „um die Ecke“ zu schauen.

Dirk Wollschläger, General Manager Global Automotive Industry bei IBM, erklärte: „Die Umsetzung des vollständig vernetzten Fahrzeugs erfordert technologisches Expertenwissen in den Bereichen Big Data und Embedded Intelligence sowie die Fähigkeit, Services über eine skalierbare Cloud-Plattform bereitzustellen. Als Innovatoren auf ihren jeweiligen Gebieten werden Continental und IBM die Konvergenz der Automobil- und der IT-Branche beschleunigen und damit den Automobilherstellern die Möglichkeit geben, mobile Multimedia-Services, Infotainment und Verkehrsflussmanagement fahrzeugintern und in personalisierter Form für die Realisierung des vollständig vernetzten Fahrzeugs zu integrieren.“

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