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ContiTech ContiTech baut Kapazitäten in Ungarn aus

| Redakteur: Christian Otto

Der Zulieferer hat eine neue Produktionshalle für Kraftstoffleitungen im ungarischen Vác eingeweiht. Von dort soll ab Sommer der gesamte europäische Markt mit den Leitungen beliefert werden. Neben dem Kapazitätsausbau vereinbarte das Unternehmen auch eine engere Zusammenarbeit mit der ungarischen Regierung.

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Nicht nur die Kapazitäten sondern auch die strategischen Partnerschaften baut ConitTech in Ungarn weiter aus.
Nicht nur die Kapazitäten sondern auch die strategischen Partnerschaften baut ConitTech in Ungarn weiter aus.
(Foto: Continental)

ContiTech Fluid Automotive Hungária hat am Standort Vác eine neue Produktionshalle für Kraftstoffleitungen eingeweiht. Damit erweitert das Segment Fuel Supply & Exhaust Gas Management seine derzeit 1.100 m2 große Montagehalle auf 3.300 m2. „Wir werden bis zum Sommer in Vác die Montage sämtlicher Kraftstoffleitungen für den europäischen Markt konzentrieren“, sagt Segmentleiterin Petra Beckmann. In die dafür notwendigen Produktionslinien und Laboreinrichtungen hat ContiTech mehrere Millionen Euro investiert.

Die Investitionen sind Teil eines 5-Millionen-Euro-Programms. Im Zuge dessen wurde bereits eine neue Lagerhalle in Vác errichtet und ein hochautomatisiertes Bearbeitungszentrum für Stahlrohre für Kraftstoffleitungen in Betrieb genommen. Durch diese Kapazitätserweiterungen steigt die Zahl der Mitarbeiter in Vác um rund zehn Prozent auf 671 Mitarbeiter. „Mit der Ausweitung unserer Produktpalette haben wir neue Märkte erschlossen“, begründet Mihály Nagy, Geschäftsführer von ContiTech Fluid Automotive Hungária, die Investitionen.

Strategische Zusammenarbeit

Anlässlich der Einweihungsfeier haben die Continental AG und die ungarische Regierung eine noch engere strategische Zusammenarbeit im Hinblick auf Produktinnovationen, Ausbildung und Lieferantenentwicklung vereinbart. Unter anderem erklärt sich Continental bereit, ungarische Bildungs- und Forschungseinrichtungen verstärkt in die Produktentwicklung einzubinden, neue Arbeitsplätze zu schaffen und die neuen Mitarbeiter so zu schulen, dass ihre Chancen am Arbeitsmarkt steigen. Außerdem will Continental verstärkt auf ungarische Zulieferer zurückgreifen.

Zentraler Bestandteil der Kooperation sind halbjährliche Treffen unter Leitung des ungarischen Wirtschaftsministeriums, bei denen sich die Vertragspartner über anstehende Projekte austauschen und nach Möglichkeiten suchen, sich dabei gegenseitig zu unterstützen. Unterzeichnet wurde der Vertrag vom ungarischen Wirtschaftsminister Mihály Varga, von Continental-Vorstand Heinz-Gerhard Wente und Mihály Nagy.

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