Karriere

CROSS: Kooperationsprojekt zur Mitarbeiterentwicklung

| Autor: Jens Scheiner

Projekt „CROSS“ im Mercedes-Benz Werk Bremen: BLG-Teilnehmerin Peggy Wenzel in der Montagehalle für C-Klasse und GLC.
Projekt „CROSS“ im Mercedes-Benz Werk Bremen: BLG-Teilnehmerin Peggy Wenzel in der Montagehalle für C-Klasse und GLC. (Bild: Daimler)

Daimler, Airbus und BLG Logistics haben an einem Mitarbeiteraustauschprogramm zu den Themen Digitalisierung, Zukunftsmanagement und Diversität teilgenommen. Das Projekt wurde von der Jacobs University wissenschaftlich begleitet.

Um die Mitarbeiter fit für den Wandel der Arbeitswelt, die Digitalisierung oder neue Technologien wie den Einsatz von Robotern zu machen, haben Mercedes-Benz, Airbus und BLG Logistics an einem branchenübergreifenden Austauschprogramm teilgenommen. Von September bis Dezember haben insgesamt 14 Mitarbeiter der Unternehmen an dem Projekt namens „CROSS“ (Competence Rotation Over Several Sectors) teilgenommen.

Bei anderen Unternehmen hospitieren

Ein wesentliches Ziel des Programms war, dass die Teilnehmer neue Technologien verstehen lernen, neue Methoden anwenden und ihr Wissen gezielt an ihrem Arbeitsplatz einsetzen können. So war ein Bestandteil des integrativen Programms, dass die Teilnehmer bei den jeweiligen Unternehmenspartnern eine Hospitation absolvieren, um Einblicke in andere Strukturen und Herangehensweisen zu gewinnen. Der zweite Bestandteil von „CROSS“ waren zwei Lernwochen sowie ein Workshop an der Jacobs University.

Für das Austauschprogramm wurden sowohl junge als auch erfahrene Mitarbeiter ausgewählt. Für die Hospitationsphase wurden sie anhand ihrer Kompetenzen einem Einsatzbereich oder einem konkreten Projekt im Partnerunternehmen zugeordnet. Diese reichten von Innovationsprojekten im sogenannten „Digi-Lab“ bei BLG Logistics über die Programmierung eines Tracking-Systems für Produktionsequipment bei Airbus bis zu Anlaufprojekten für neue Modelle bei Mercedes-Benz. Dabei nutzen die Teilnehmer auch agile Arbeitsmethoden wie Design Thinking.

Wissenschaftlicher Rahmen

Teil von „CROSS“ war die wissenschaftliche Begleitung durch die Jacobs University. Zu den Themen Digitalisierung, Zukunftsmanagement und Diversität sowie zum Wandel der Arbeitswelten und Wettbewerbslandschaften stellten Experten der Universität in zwei Lernwochen die jüngsten wissenschaftlichen Erkenntnisse vor. In Teams bearbeiteten die Teilnehmer relevante Fragestellungen und entwickelten strategische Herangehensweisen an neue Herausforderungen ihrer Branchen, die anschließend in der Gruppe besprochen wurden. In einem fünftägigen Abschlussworkshop wurden die Ergebnisse des Projekts vorgestellt und gemeinsam diskutiert.

„CROSS“ soll nach der Pilotphase auf weitere Kooperationspartner in der Region ausgedehnt werden, beispielsweise auch auf Start-ups im Bereich Digitalisierung.

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