Nutzfahrzeuge Cummins baut Motoren für Daimler Truck & Bus

Autor / Redakteur: ampnet / Tanja Schmitt

Daimler will künftig keine Motoren für mittelschwere Lkws mehr bauen. Das soll ein anderer übernehmen: der US-Motorenhersteller Cummins.

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Im Mannheimer Daimler-Werk soll künftig ein anderer mittelschwere Motoren herstellen: der US-Motorenbauer Cummins.
Im Mannheimer Daimler-Werk soll künftig ein anderer mittelschwere Motoren herstellen: der US-Motorenbauer Cummins.
(Bild: Daimler)

Daimler Truck und der US-Motorenhersteller Cummins wollen künftig gemeinsam Motoren für mittelschwere Nutzfahrzeuge (bis 16 Tonnen) bauen. Eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichneten beide Unternehmen am 23. Februar. In Mannheim baut Cummins auf dem Gelände des Mercedes-Benz-Werks ab der zweiten Hälfte des Jahrzehnts eine Fertigung auf, um Daimler und andere Hersteller zu beliefern.

Daimler Truck & Bus will künftig stärker alternative Antriebstechnik sowie Komponenten für den schweren Nutzfahrzeug-Antriebsstrang entwickeln. Aus diesem Grund wird nicht weiter in die Entwicklung der eigenen Medium-Duty Engine Generation (MDEG) investiert, die in leichten und mittelschweren Lkw, Stadt- und Überlandbussen sowie bei Drittanbietern zum Einsatz kommt. Die Heavy-Duty-Motorengeneration (HDEP) für das schwere Fahrzeug-Segment bleibt bei Daimler. Die Motoren werden weiterhin im globalen Netzwerk in Mannheim sowie Detroit gefertigt und kommen weltweit in schweren Lkw, Reisebussen sowie bei Drittanbietern zum Einsatz.

Erst vor drei Wochen hatte der Konzern bekanntgegeben, sich aufspalten zu wollen und das Nutzfahrzeuggeschäft als eigenständiges Unternehmen an die Börse zu bringen.

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