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Kleinstwagen Dacia plant neues Preisbrecher-Modell

| Redakteur: Andreas Grimm, Andree Stachowski

Dacia arbeitet laut einem Pressebericht an einem Kleinstwagen für rund 6.000 Euro. Der Mini-Dacia soll auf der Plattform des Twingo II aufbauen.

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Dacia einen preisgünstigen Kleinstwagen, der gegen Modelle wie den VW Up antreten soll.
Dacia einen preisgünstigen Kleinstwagen, der gegen Modelle wie den VW Up antreten soll.
(Foto: Dacia)

Preiswerte Kleinstwagen weit unterhalb der 10.000-Euro-Grenze bleiben ein Thema für Europa. Laut einem Bericht der Zeitschrift „Auto Straßenverkehr“ plant die Renault-Tochter Dacia einen preisgünstigen Kleinstwagen, der gegen Modelle wie den VW Up antreten soll. Nach Informationen der Zeitschrift arbeiten die Entwickler bereits an einem Fahrzeugkonzept auf Basis des gerade auslaufenden Twingo II.

Anstatt wie beim Clio ein altes Modell parallel zum Nachfolger weiterhin anzubieten, soll Dacia das Auto mit markentypischem Design und reduzierter Variantenzahl weiter produzieren, heißt es in dem Bericht. Die Entwickler hätten die Zielvorgabe, dass der neue Mini-Dacia deutlich günstiger sein müsse als der Dacia Sandero. Dieser steht mit einem Basispreis von 6.890 Euro in den Verkaufslisten. Damit dürfte der neue Dacia-Kleinstwagen nur rund 6.000 Euro kosten.

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Im vergangenen Jahr hatte Renault ein solches Auto noch ausgeschlossen. Auch die Konzernschwester Nissan hatte mehrfach auf Nachfrage deutlich gemacht, dass nicht daran gedacht sei, die wiederbelebte Marke Datsun in Westeuropa zu etablieren. Der Datsun Go hatte Mitte 2013 seine Weltpremiere erlebt und war zunächst in Indien, Indonesien und Russland gestartet. Das Modell steht auf der aktuellen Micra-Basis und kostet ebenfalls umgerechnet rund 6.000 Euro.

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