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Sekisui Alveo Dämmschutz für Nutzfahrzeuge

| Redakteur: Bernd Otterbach

Sekisui Alveo, Hersteller von Polyolefin-Schaumstoffen, hat gemeinsam mit Foam Techniques eine neue Isolation für Busse und andere Nutzfahrzeuge entwickelt.

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Das Laminat aus zwei Schaumstoffen und einer metallisierten Folie soll für eine bessere akustische und thermische Dämmung sorgen. Zusätzlich gleiche der weiche Schaumstoff Alveo-Soft Unebenheiten von Nieten und Schweißnähten des Metallbodens aus, teilte das Unternehmen weiter mit. Auf diese Weise können Stolperfallen auf der Lauffläche der Fahrgäste entschärft werden. Die Bodenisolation wird bereits bei Fahrzeugen eines großen britischen Reisebusherstellers eingesetzt.

Glatte Oberflächen

Das Laminat besteht aus dem Schwerschaumstoff Alveolen NFF E, dem weichen Alveo-Soft und einer metallisierten Folie. Eingesetzt wird die 8 Millimeter dünne Isolierungskomponente zwischen der Stahlkonstruktion und einer aufliegenden Holzplatte. Der teiloffenzellige Schaumstoff passt sich laut Hersteller dem Untergrund optimal an, kompensiert die Unebenheiten und glättet die Oberfläche. Der Schwerschaumstoff Alveolen NFF E liegt über dem Alveo-Soft und dient der akustischen, aber auch thermischen Dämmung.

„Das Schaumstofflaminat lässt sich einfach mit dem Holzboden verkleben“, erklärt Hans Gallati, Business Unit Manager Automotive bei Sekisui Alveo. Denn der Schwerschaumstoff ist auf der Oberseite mit einer Klebeschicht versehen. Der Schaumstoff dient dabei als Trägermaterial.

Wachstumsfeld Nutzfahrzeuge

„Im Bereich Nutzfahrzeuge sehen wir ein sehr großes Wachstumspotenzial für unsere Anwendungen“, erläutert Gallati. Der weiche Schaumstoff Alveo-Soft könne beispielsweise als Dichtung im Spiegeldreieck verwendet werden und verhindere damit das Eindringen von Luft und Wasser. Gleichzeitig werde der Geräuschpegel gesenkt. Für die Hersteller biete der weiche Schaumstoff den Vorteil, dass er nicht wie andere Materialien vor dem Einsetzen mit großem Kraftaufwand zusammengepresst werden muss. „Besonders bei Transportern können wir uns diese Anwendung im Spiegeldreieck gut vorstellen“, prophezeit der Business Unit Manager.

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