Automatisiertes Fahren

Daimler gibt Platooning auf

| Autor / Redakteur: dpa / Svenja Gelowicz

Im Jahr 2015 erhielt der Freightliner Inspiration Truck die erste Straßenzulassung für ein automatisiertes Nutzfahrzeug. Nun hat Daimler Trucks auf der CES in Las Vegas bekanntgegeben, hochautomatisierte Lkw (SAE Level 4) binnen eines Jahrzehnts zur Marktreife zu bringen.
Im Jahr 2015 erhielt der Freightliner Inspiration Truck die erste Straßenzulassung für ein automatisiertes Nutzfahrzeug. Nun hat Daimler Trucks auf der CES in Las Vegas bekanntgegeben, hochautomatisierte Lkw (SAE Level 4) binnen eines Jahrzehnts zur Marktreife zu bringen. (Bild: Daimler)

Die Stuttgarter wollen bis 2025 einen hochautomatisierten Lkw auf den Markt bringen und investieren dafür 500 Millionen Euro. Gleichzeitig verkündet Daimler das Aus eines anderen, ursprünglich als vielversprechend gehandelten Konzepts für die schwere Klasse.

Daimler investiert in den kommenden Jahren eine halbe Milliarde Euro in die Entwicklung hochautomatisierter Lastwagen. Bis 2025 will der Hersteller einen solchen autonom Lastwagen auf den Markt bringen, wie Daimler am Montag (7. Januar) auf der Consumer Electronic Show (CES) in Las Vegas mitteilte. Dafür sollen 200 zusätzliche Arbeitsplätze in den USA und Deutschland geschaffen werden. Unter automatisiertem Fahren versteht Daimler, dass ein Lastwagen in abgegrenzten Bereichen allein agiert. Der Fahrer muss nicht zwingend eingreifen.

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In diesem Jahr will Daimler seinen ersten teilautomatisierten Lastwagen in den USA auf die Straße bringen. Das System kann den Angaben zufolge beispielsweise selbstständig bremsen, beschleunigen und lenken. Einen Zwischenschritt, bei dem das Fahrzeug zwar allein agieren kann, der Fahrer aber in der Pflicht bleibt immer einzugreifen, will Daimler überspringen. Dieses Stadium biete den Kunden im Transportbereich keinen wesentlichen Vorteil.

Gleichzeitig verabschiedet sich Daimler vom sogenannten Platooning (englisch für: in Kolonne fahren), bei dem Lastwagen virtuell verbunden dicht hintereinander herfahren. Die erhofften Sprit-Einsparungen fielen in der Praxis deutlich niedriger aus als erhofft, so die Begründung. Gemeinsam mit anderen Herstellern hatte Daimler die Technik unter anderem 2016 in einer groß angelegten Sternfahrt getestet.

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