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Mobilitätskonzepte

Daimler startet Carsharing-Plattform

| Autor/ Redakteur: Ampnet / Thomas Günnel

Mercedes-Benz startet Anfang Dezember die Carsharing-Plattform Croove. Der App-basierte Service bringt private Fahrzeuganbieter und -mieter zusammen.

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Mercedes-Benz startet Anfang Dezember die Carsharing-Plattform Croove.
Mercedes-Benz startet Anfang Dezember die Carsharing-Plattform Croove.
( Bild: Daimler )

Daimler startet mit seinem Carsharing-Angebot „Croove“ zunächst in München – und offen für Fahrzeuge aller Marken. Mit Croove sollen Mieter schnell und unkompliziert ein Fahrzeug passend zu ihrem Mobilitätsbedürfnis finden und unabhängig von einer festen Verleihstation sein. Sie können laut Daimler gegenüber klassischen Autovermietungen Geld sparen und das gewünschte Modell und nicht nur irgendein Fahrzeug einer bestimmten Kategorie erhalten. Vermieter hingegen können die Auslastung ihres Autos optimieren und Geld mit dem eigenen Pkw verdienen. „Ein Auto steht im Durchschnitt 23 Stunden am Tag. Warum sollte es sich in dieser Zeit nicht etwas dazuverdienen? Carsharing ist ein wichtiger Baustein für den Großstadtverkehr von morgen“, sagt Daimler-Chef Dr. Dieter Zetsche.

Smartphone-basierter Dienst

Croove ist Smartphone-basiert. Die entsprechende App kann ab Dezember zunächst bei Apple i-Tunes heruntergeladen werden, aber schon bald nach dem Start wird es auch eine Android-App im Google Play Store sowie eine Desktop-Website für die Buchung eines Fahrzeugs geben. Vermieter legen online ein Profil mit den Daten ihres Fahrzeugs inklusive Sonderausstattung an und geben ihre Preisvorstellung ein – auch dabei hilft die App. Croove ist markenunabhängig, die Fahrzeuge müssen in einem guten Zustand sein und dürfen nicht älter als 15 Jahre sein. Mieter müssen mindestens 21 Jahre als sein und natürlich im Besitz eines gültigen Führerscheins.

Die Fahrzeugübergabe findet beim Start von Croove zunächst entweder persönlich oder mit Hilfe eines (kostenpflichtigen) Hol- und Bring-Dienstes statt. Den Zustand des Fahrzeugs überprüfen und dokumentieren Vermieter und Mieter bei einem gemeinsamen Kontroll-Rundgang bei Abholung und Übergabe. Dazu gibt es eine Checkliste im digitalen Mietvertrag, den Croove stellt. Auch die bargeldlose Zahlung erfolgt über die App. Nach dem Mietvorgang ist eine Bewertung auf beiden Seiten möglich. Auch ein keyless-basiertes Konzept ist angedacht – damit könnte der Mieter das Fahrzeug mit Hilfe eines PINs übernehmen.

Daimler setzt damit auf das so genannte Peer2Peer-Konzept , das die beiden bisherigen Carsharing-Konzepte ergänzt. „Peer2Peer“ bedeutet dabei „privat zu privat“. Bekanntester Vertreter ist CarUnity, eine Plattform, die Opel ins Leben gerufen hat. Anders als bei den bekannten Konzepten mieten und vermieten hier Privatleute untereinander ihre Autos. Das Angebot ist dabei markenunabhängig.

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