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Daimler „Daimler Supplier Network“ vorgestellt

| Redakteur: Bernd Otterbach

Daimler hat auf dem erstmalig veranstalteten Key Supplier Meeting 14 Unternehmen für hervorragende Leistungen ausgezeichnet. Im Rahmen der Veranstaltung präsentierte Daimler den Zulieferern auch das neue Kooperationsmodell.

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„Leistung beruht auf Partnerschaft. Unser Ziel ist, langfristig mit unseren Lieferanten am gemeinsamen Erfolg zu arbeiten,“ sagte Daimler-Chef Dieter Zetsche am 12. März im Mercedes-Benz Center in Stuttgart. „Deshalb starten wir mit Ihnen das neue Kooperationsmodell Daimler Supplier Network.“

Gastgeber der Veranstaltung war Bodo Uebber, im Vorstand der Daimler AG für Finanzen und Controlling sowie Einkauf zuständig. Eingeladen wurden die Schlüssellieferanten des Daimler-Konzerns. Insgesamt waren rund 500 interne und externe Gäste zu der Veranstaltung gekommen. Uebber gratulierte den Preisträgern für ihre außergewöhnlichen Leistungen: „Ihr außerordentlicher Einsatz verdient unsere Wertschätzung und unsere Anerkennung.“

Sowohl bei Mercedes-Benz Cars and Vans, als auch bei Daimler Trucks and Buses wurden Preise in den Kategorien Exterior, Interior, Electrics/Electronics, Chassis und Powertrain vergeben. Dazu kamen im Bereich International Procurement Services drei Auszeichnungen für IT, General Goods & Services; Manufacturing Equipment und Construction and Facility Management.

Alle Sieger wurden auf Basis einer weltweit einheitlichen Leistungsbewertung ermittelt. Zum ersten Mal wurde eine Spezialauszeichnung für „Innovation“ vergeben. Grund hierfür war, ein Unternehmen zu ehren, das besonders engagiert neue Wege geht.

Gewinner des Daimler Supplier Award 2008 sind (aufgelistet nach den jeweiligen Bereichen und Kategorien):

Daimler Trucks and Buses

  • Exterior: Mekra Lang GmbH & Co. KG, Deutschland
  • Interior: Denso Corporation, Japan
  • Electrics/Electronics: Eugen Forschner GmbH, Deutschland
  • Chassis: Kamax GmbH & Co. KG, Deutschland
  • Powertrain: Exedy Corporation, Japan

Mercedes-Benz Cars and Vans

  • Exterior: Gestamp Automoción, Spanien
  • Interior: Autoliv Inc., Deutschland
  • Electrics/Electronics: Marquardt GmbH, Deutschland
  • Chassis: Borbet Group, Österreich
  • Powertrain. Friedrich Boysen GmbH & Co. KG, Deutschland

International Procurement Services

  • Construction and Facility Management: Siegle + Epple GmbH & Co. KG, Deutschland
  • IT, General Goods & Services: Bertrandt Technikum GmbH, Deutschland
  • Manufacturing Equipment & Services: Still GmbH, Deutschland

Special Award

  • Innovation: Trumpf GmbH & Co. KG, Deutschland

„Daimler Supplier Network“ löst „Extended Enterprise“ ab

Dr. Heinrich Reidelbach, Leiter Corporate Procurement Services, Frank Deiß, Leiter Einkauf Mercedes-Benz Cars and Vans und Stefan Buchner, Leiter Einkauf Trucks and Buses, präsentierten das neue Kooperationsmodell „Daimler Supplier Network“ im Detail. Es löst das bestehende Kooperationsmodell „Extended Enterprise“ ab.

Mit dem neuen Modell will der Einkauf ab sofort die Basis für die künftige Zusammenarbeit zwischen Daimler und den Lieferanten definieren. Ziel ist, die globalen Beschaffungs- und Zulieferaktivitäten gemeinsam und kontinuierlich zu verbessern. Prägend für die Zusammenarbeit sollen laut Daimler dabei die Werte Fairness, Verlässlichkeit und Glaubwürdigkeit sein.

Unter dem Leitgedanken „Commitment to Excellence“ betont das neue Kooperationsmodell den Gedanken einer leistungsorientierten Partnerschaft: Daimler verspricht sich eine weitere Verbesserung in den Feldern Qualität, Kosten, Liefertreue sowie Technologie und Innovation. Für die Zulieferer sollen durch die vertrauensvolle Zusammenarbeit insbesondere Vorteile in der Verlässlichkeit, der Transparenz, der Planungsstabilität und nicht zuletzt bei erweiterten

Geschäftsmöglichkeiten entstehen.

Zulieferer: Eintelung in drei Segmente

Grundlegend neu ist die Zuordnung der Zulieferer in drei Segmente. Die kleinste und exklusivste Gruppe bilden die Strategischen Partner, gefolgt von den Key Suppliers und der großen Basis aller Lieferanten. Die Zuordnung zu diesen drei Segmenten erfolgt nach den Kriterien Einkaufsvolumen, Leistung und Innovationsfähigkeit der Lieferanten. Je intensiver die Zusammenarbeit zwischen Daimler und dem Lieferanten ist, desto größer sind auch die gegenseitigen Erwartungen und Verpflichtungen. Dazu zählt auch die Einbindung in die Entwicklung neuer Technologien.

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