Nutzfahrzeuge Daimler und Baden-Württemberg: Feldversuch mit Lang-Lkw

Redakteur: Thomas Günnel

Das Land Baden-Württemberg hat bei der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) die Nutzung von rund 350 Kilometern für den Feldversuch mit Lank-Lkw beantragt. Gleichzeitig arbeiten Daimler und das Land bei einer begleitenden Studie zusammen.

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Das Land Baden-Württemberg hat bei der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) die Nutzung von rund 350 Kilometern für den Feldversuch mit Lank-Lkw beantragt. Daimler und das Land arbeiten dabei im Rahmen einer Studie zusammen.
Das Land Baden-Württemberg hat bei der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) die Nutzung von rund 350 Kilometern für den Feldversuch mit Lank-Lkw beantragt. Daimler und das Land arbeiten dabei im Rahmen einer Studie zusammen.
(Foto: Daimler)

Das Ziel der Studie ist es, die Verbrauchs- und CO2-Effizienz von überlangen Lastwagen im realen Einsatz zu untersuchen. Konkret handelt es sich um die Autobahnen A5 (Karlsruhe-Mitte bis Rastatt), A8 (Landesgrenze Bayern/Baden-Württemberg bis Kreuz Karlsruhe) und A81 (Landesgrenze Bayern/Baden-Württemberg bis Herrenberg).

3.000 Tonnen CO2 jährlich vermeiden

Ende des Jahres 2014 hatte Daimler beim Verkehrsministerium Baden-Württemberg konkrete Transportverbindungen für die Nutzung mit Lang-Lkw beantragt, mit denen jährlich 3,2 Millionen gefahrene Kilometer eingespart und rund 3.000 Tonnen Kohlendioxid vermieden werden könnten. Lang-Lkw haben eine Länge von 25,25 Meter und sind damit 6,5 Meter länger als herkömmliche Lkw-Gespanne. Das maximal zulässige Gesamtgewicht bleibt mit 40 Tonnen unverändert. Ein erster Zwischenbericht des bis 2016 laufenden Feldversuchs kommt zu dem Ergebnis, dass die so genannten Gigaliner die CO2-Emissionen um bis zu 25 Prozent senken. Am Feldversuch beteiligen sich bereits die Bundesländer Bayern, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen.

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