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Joint Venture Daimler und Renault-Nissan investieren in Mexiko

| Redakteur: Jens Scheiner

Daimler und die Renault-Nissan Allianz haben am Donnerstag (03. September)den Grundstein für ihr neues Joint Venture-Produktionswerk COMPAS (Cooperation Manufacturing Plant Aguascalientes) in Aguascalientes in Zentralmexiko gelegt.

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Grundsteinlegung neues Joint Venture-Produktionswerk COMPAS der Daimler AG und der Renault-Nissan Allianz in Aguascalientes/Mexiko: (Von links nach rechts) Herman Morfin, (Director Corporate Communications Nissan Mexico), Ryoji Kurosawa ( COMPAS CEO), Armando Avila (COMPAS Board of Directors Chairman), Roland Krüger (President Infinity Motor Company), Markus Schäfer (Bereichsvorstand Produktion und Supply Chain Management Mercedes-Benz Cars), Carlos Lozano de la Torre (Gouverneur Bundesstaat).
Grundsteinlegung neues Joint Venture-Produktionswerk COMPAS der Daimler AG und der Renault-Nissan Allianz in Aguascalientes/Mexiko: (Von links nach rechts) Herman Morfin, (Director Corporate Communications Nissan Mexico), Ryoji Kurosawa ( COMPAS CEO), Armando Avila (COMPAS Board of Directors Chairman), Roland Krüger (President Infinity Motor Company), Markus Schäfer (Bereichsvorstand Produktion und Supply Chain Management Mercedes-Benz Cars), Carlos Lozano de la Torre (Gouverneur Bundesstaat).
(Foto: Daimler)

An dem neuen Standort rollen zukünftig Premium-Kompaktfahrzeuge der nächsten Generationen der Marken Mercedes-Benz sowie Infiniti vom Band. Daimler und Nissan halten jeweils 50 Prozent an COMPAS. Die Partner investieren nach eigenen Angaben insgesamt eine Milliarde US-Dollar in das Joint Venture, das für Bau und Betrieb des Produktionswerks verantwortlich zeichnen wird. Das Werk soll anfänglich über eine jährliche Produktionskapazität von mehr als 230.000 Einheiten verfügen und im Jahr 2020 rund 3.600 direkte Arbeitsplätze bieten. Daimler rechnet mit weiteren 12.000 indirekten Arbeitsplätzen aufgrund einer hohen Lokalisierungsrate.

Produktionsstart für Infiniti im Jahr 2017

Die Produktion von Infiniti-Fahrzeugen soll im Jahr 2017 beginnen, die ersten Mercedes-Benz Fahrzeuge rollen im Jahr 2018 vom Band. Wie 2014 angekündigt wollen Daimler und die Renault-Nissan Allianz auch bei der Entwicklung der nächsten Premium-Kompaktwagengenerationen der Marken Mercedes-Benz sowie Infiniti kooperieren. Die Markenidentität bleibt allerdings gewahrt, da die Fahrzeuge beider Marken sich hinsichtlich Produktdesign, Fahreigenschaften und Spezifikationen eindeutig voneinander unterscheiden werden.

„Der heutige Tag ist ein wichtiger Meilenstein für die Partnerschaft zwischen Daimler und der Renault-Nissan Allianz. Mit diesem neuen gemeinsamen Werk werden beide Partner ihre jeweiligen Kunden schneller und flexibler bedienen können. Als der erste Mercedes-Benz Produktionsstandort für Kompaktwagen in der NAFTA-Region wird dieses Werk zudem unsere Präsenz hier deutlich vergrößern“, so Markus Schäfer, Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars, Produktion und Supply Chain Management.

Gemeinsames Wachstum in Mexiko

Mexiko ist mit insgesamt rund 8.000 Beschäftigten bereits ein wichtiger Standort für Daimler. Nissan produziert bereits seit 1992 Fahrzeuge in Aguascalientes. Im November 2013 eröffnete Nissan einen zweiten Produktionskomplex (Aguascalientes A2) am Standort und betreibt außerdem ein Werk in Cuernavaca. Diese drei Werke haben nach eigenen Angaben eine jährliche Produktionskapazität von 850.000 Fahrzeugen. Nissan ist mit einem Anteil von 25 Prozent der führende Automobilhersteller in Mexiko.

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