China Market Insider Daimler wird chinesischer, und will seine Anteile in China neu ordnen

Von Henrik Bork

Ein fünftel der Daimler-Aktien sind in chinesischer Hand. Doch auch die Stuttgarter selbst bauen ihre Investitionen in China aus.

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Daimler will seine Position in China ausbauen.
Daimler will seine Position in China ausbauen.
(Sven Prawitz)

Wie viel von Daimler ist bereits Chinesisch? Eine interessante Frage, die nun kurz vor Weihnachten für eine nette Überraschung gesorgt hat. Gerade ist bekannt geworden, dass es seit geraumer Zeit schon viel mehr war als von Daimler oder seinen Investoren kommuniziert worden war: Die Beijing Automotive Group (BAIC), der Joint-Venture-Partner von Daimler in China, gab Mitte Dezember überraschend bekannt, dass sie bereits knapp zehn Prozent der Aktien des Stuttgarter Konzerns besitzt. Vorher hatte man nur fünf Prozent bekannt gegeben.

Gemeinsam mit den ebenfalls knapp zehn Prozent, die der chinesische Geely-Gründer Li Shufu und seine „Zhejiang Geely Holding“ an dem DAX-Konzern mit dem Stern halten, sind nun also schon 19,7 Prozent der Daimler-Aktien in chinesischer Hand.