Neue Mobilität

Daimlers Carsharing-Anbieter Car2go wächst weiter

| Autor / Redakteur: dpa / Jens Scheiner

Daimlers Carsharing-Anbieter Car2go hat im vergangenen Jahr 30 Prozent mehr registrierte Nutzer gewinnen können.
Daimlers Carsharing-Anbieter Car2go hat im vergangenen Jahr 30 Prozent mehr registrierte Nutzer gewinnen können. (Bild: Daimler)

Der Carsharing-Anbieter Car2go hat im vergangenen Jahr mit 2,97 Millionen Kunden 30 Prozent mehr registrierte Nutzer verzeichnet, schreibt aber dennoch keine schwarzen Zahlen.

Der Carsharing-Anbieter Car2go aus dem Daimler-Konzern hat im vergangenen Jahr bei den Kundenzahlen kräftig zugelegt. Mit 2,97 Millionen Kunden seien 30 Prozent mehr Nutzer beim Unternehmen registriert, teilte Car2go am Donnerstag (11. Januar) in Stuttgart mit. Damit sei das Unternehmen weiter weltweiter Spitzenreiter bei den nicht-stationsgebundenen Carsharing-Unternehmen. „Wir sind in allen Bereichen gewachsen - Kundenzahl, Mietdauer und Fahrzeugauslastung – und das in allen Regionen, in denen wir aktiv sind. Auch für 2018 stehen die Zeichen auf Wachstum“, sagte Car2go-Chef Olivier Reppert.

Im vergangenen Jahr wurde 24 Millionen mal ein Mercedes-Benz oder Smart von Car2go angemietet. Die Nutzung der 14.000 Fahrzeuge sei damit insgesamt um rund 38 Prozent gestiegen. Die Städte mit den meisten angemeldeten Kunden sind die chinesische Megacity Chongqing, Berlin und Madrid. In den USA und Kanada zusammen überschritt Car2go die Marke von einer Million Kunden.

Daimler investiert weiter

Daimler ist mit dem Carsharing-Angebot Car2go seit 2008 am Markt. Profitabel war das Angebot zuletzt aber noch nicht durchweg, sondern nur in einigen Städten. Daimler-Finanzchef Bodo Uebber hatte vor rund einem Jahr das Erreichen der Gewinnschwelle aufgeschoben, um in noch mehr Wachstum zu investieren. Die Stuttgarter haben weitere Mobilitäts-Apps und -Plattformen wie Mytaxi oder Moovel im Köcher sowie Beteiligungen etwa an Flixbus. Zuletzt hatte sich der Dax-Konzern beim französischen Fahrdienst-Vermittler Chauffeur Privé eingekauft.

Hartnäckig halten sich in der Branche die Gerüchte um eine Fusion mit dem Konkurrenten „DriveNow“, der dem Daimler-Rivalen BMW und dem Autovermieter Sixt gehört. Drive Now ist deutlich kleiner, rühmt sich aber damit, Gewinne zu machen. Auch bei Drive Now zeigt die Kurve nach oben: Am Mittwoch teilte das Unternehmen mit, die Zahl der Kunden um ein Viertel auf 1,025 Millionen gesteigert zu haben. Drive Now hat 6.000 Autos in der Flotte und ist bislang ebenfalls nicht stationsgebunden.

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