Brennstoffzelle Dana errichtet Fertigungslinie für Bipolarplatten in Neu-Ulm

Von Andreas Wehner

Das US-Unternehmen Dana baut eine Fertigungslinie für Bipolarplatten am Standort seiner deutschen Tochter Reinz-Dichtungs-GmbH. Für die Komponenten gibt es bereits Abnehmer.

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Dana will in Neu-Ulm metallische Bipolarplatten fertigen.
Dana will in Neu-Ulm metallische Bipolarplatten fertigen.
(Bild: Dana/Reinz)

Der US-Zulieferer Dana baut am Standort seiner deutschen Tochter Reinz-Dichtungs-GmbH in Neu-Ulm eine Produktionslinie für metallische Bipolarplatten. Der Umbau soll bis 2023 abgeschlossen sein. Dana will nach eigenen Angaben in Neu-Ulm bis zu 16 Millionen Bipolarplatten jährlich fertigen – so viel wie nirgends sonst in Europa. Aktuell läuft am Standort eine Pilotproduktion. In Kleinserie entstehen dort jährlich 350.000 Bipolarplatten. Mit der fertigen Produktionslinie sollen 40 neue Arbeitsplätze entstehen.

Metallische Bipolarplatten in Stapeln aus bis zu mehreren Hundert Platten bilden das Kernstück von Brennstoffzellenstacks. Diese Stacks liefern die Energie für brennstoffzellenelektrische Antriebe. Das Unternehmen habe bereits Aufträge von Bosch und Powercell zur Fertigung von über 100 Millionen metallischer Bipolarplatten in den kommenden Jahren erhalten, heißt es in der Mitteilung. In den Umbau investiert Dana nach eigenen Angaben einen zweistelligen Millionenbetrag.

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