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Nissan Blade Glider Datenbrille: Nissan tritt gegen Google an

| Autor / Redakteur: sp-x / Andreas Grimm, Andree Stachowski

Der japanische Autobauer zeigt auf der Tokio Motor Show seine Vorstellungen von der Mobilität von morgen. Die Datenverwaltung ist dabei ebenso futuristisch wie die Konzeptfahrzeuge.

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Der Dreisitzer ist pfeilförmig gebaut mit dem Fahrersitz vorne und zwei weiteren Sitzen versetzt dahinter angeordnet.
Der Dreisitzer ist pfeilförmig gebaut mit dem Fahrersitz vorne und zwei weiteren Sitzen versetzt dahinter angeordnet.
(Foto: Nissan )

Nissan blickt auf der Tokio Motor Show Ende November in die Zukunft der Mobilität. Neben dem futuristischen Elektrofahrzeug-Prototypen „Blade Glider“ hat der japanische Autobauer mit einem Video die Präsentation einer Datenbrille auf der Automesse, die vom 23. November bis 1. Dezember läuft, angekündigt.

Düster und dunkel wirkt der kurze Einblick, den man über das Internet-Videoportal „Youtube“ über die Nissan-Brille erhält. Eigentlich ist es auch keine richtige Brille, sondern eher eine Art interaktives Monokel. Was die sogenannte „3E“ kann, verraten weder Film noch Hersteller. Orientiert sie sich jedoch an der Google Glass, werden dem Autofahrer künftig wichtige Fahrzeuginformationen direkt ins Blickfeld projiziert.

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Laut Medienberichten soll man mit der 3E-Brille im Internet surfen und Nachrichten senden können. Ähnlich wie das auf der diesjährigen IAA in Frankfurt vorgestellte Nismo Watch Concept, könnte auch Nissans Idee den Fahrer beispielsweise über die durchschnittliche Geschwindigkeit oder den Kraftstoffverbrauch informieren. Dieser kann sich außerdem mit sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter oder Instagram verbinden lassen oder Fotos schießen.

Bereits im kommenden Jahr soll die Brille von Google für unter 300 Euro erhältlich sein. Noch ist unklar, ob Nissan in Tokio lediglich eine Fingerübung zeigt, oder ob die „3E“ in Serie geht. Noch ist allerdings gar nicht klar, ob die Datenbrillen überhaupt mit den Straßenverkehrsordnungen in Einklang zu bringen sind. Großbritannien erwägt bereits ein Verbot.

Pfeilförmiges Concept Car

Näher am Kerngeschäft von Nissan ist dagegen der Blade Glider, dessen Optik dennoch futuristisch genug anmutet. Das Konzeptfahrzeug gebe einen Ausblick auf ein extrem bewegliches und hocheffizientes Elektrofahrzeug, heißt es in einer Mitteilung von Nissan Center Europe. Mit seinem pfeilförmigen Design und Anleihen aus der Gleitflugzeug-Technologie vermittle der Blade Glider „ein völlig neues Gefühl von Bewegung“.

Die Spurweite des Prototypen ist vorne deutlich schmaler als an der Hinterachse, was den Luftwiderstand senkt und zugleich den Anpressdruck erhöht. Die drei Sitze des Fahrzeugs sind versetzt und dreiecksförmig angeordnet. Angetrieben wird das Fahrzeug von Radnabenmotoren in den hinteren Rädern.

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