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Umfrage

Akzeptanz von Assistenzsystemen steigt

| Autor/ Redakteur: Jens Rehberg / Jens Rehberg

Laut einer aktuellen Studie können sich deutlich mehr Verbraucher als im vergangenen Jahr vorstellen, den Finanzierungsrahmen beim Autokauf wegen Fahrerassistenzsystemen zu erhöhen.

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Laut einer aktuellen Studie der Creditplus Bank würden deutlich mehr Verbraucher als im vergangenen Jahr beim Autokauf größere Summen investieren – wenn dafür mehr Fahrerassistenzsysteme im Fahrzeug vorhanden sind.
Laut einer aktuellen Studie der Creditplus Bank würden deutlich mehr Verbraucher als im vergangenen Jahr beim Autokauf größere Summen investieren – wenn dafür mehr Fahrerassistenzsysteme im Fahrzeug vorhanden sind.
( Foto: Daimler )

Knapp 40 Prozent der Verbraucher würden für elektronische Unterstützungen – zum Beispiel eine Einparkhilfe oder Tempolimit-Erkennung – den Finanzierungsrahmen beim Autokauf erhöhen. Das geht aus einer aktuellen Studie der Creditplus Bank hervor. Demnach hat sich diese Quote im Vergleich zur Vorjahresbefragung um 13 Prozentpunkte erhöht. Weitere Ergebnisse der Umfrage: Jeder fünfte besteht auf eine Bordelektronik mit Smartphone-Anbindung. Ein vernetztes Auto mit Telematik-Funktion finden zwei Drittel gut.

Platz Eins für die Klimaanlage

Auch andere technische Extras wie eine Rückfahrkamera (27 %, +3 Prozentpunkte) oder ein Kurvenlicht, das die Strahlung automatisch anpasst (21 %, +3 Prozentpunkte), haben an Bedeutung gewonnen. Auf Platz eins der beliebtesten Extras liegt unverändert die Klimaanlage, für die fast die Hälfte der Befragten ein höheres Darlehen aufnehmen würde. Nach den elektronischen Assistenten (Platz zwei) folgt die Sitzheizung.

Die Top-20-Extras – welche Sonderausstattungen die deutschen Autofahrer finanzieren würden:


1. Klimaanlage (47%)
2. Elektronische Assistenten für sicheres Fahren (38%)
3. Sitzheizung (30%)
4. Integriertes Navigationssystem (29%)
5. Garantieverlängerung (28%)
6. Rückfahrkamera (27%)
7. Alternativer Antrieb, z.B. Hybrid- oder Elektroantrieb(25%)
8. Standheizung (25%)
9. Alarmanlage (23%)
10. Freisprecheinrichtung / Touch-Bedienung (23%)
11. Kurvenlicht (21%)
12. HiFi-Anlage / High-End 3D-Surround-System (20%)
13. Smartphone-Anbindung an die Boardelektronik (19%)
14. Besondere Lackierung, z.B. Metallic oder Zweitonlackierung (18%)
15. Alufelgen (18%)
16. Anhängerkupplung (16%)
17. (Panorama-)Schiebedach (16%)
18. Leder- oder Sportsitze (16%)
19. Allrad-Antrieb (15%)
20. Schlüssellose Zündtechnik, z.B. Startknopf (12%)

Zehn Prozent wollen automatisch gefahren werden

66 Prozent der deutschen Autofahrer stehen der Vorstellung eines vernetzen Autos positiv gegenüber. Sie sehen viele Vorteile in der digitalen Sonderausstattung – zum Beispiel beim Thema Notruffunktion. 47 Prozent der Befragten würden so eine Technik, wie sie mit E-Call verpflichtend bevorsteht, gerne nutzen. 27 Prozent sehen Vorteile bei Staumeldungen und Tankstelleninformationen, etwa zum aktuellen Spritpreis. Jeder Fünfte kann sich schon jetzt ein vollvernetztes Auto mit allen möglichen Kommunikationsfunktionen vorstellen – jeder Zehnte wünscht sich gar ein selbstfahrendes Auto.

20 Prozent sind Bedenkenträger

Doch es gibt auch Bedenken: 20 Prozent der Bundesbürger lehnen Vernetzungstechniken aufgrund von Datenschutzrisiken im Auto ab. 14 Prozent haben sich mit dem Thema noch gar nicht auseinander gesetzt und interessieren sich auch nicht für die neuen IT-Dienste im Auto. An der Umfrage „Automobilität 2014“ der Creditplus Bank haben sich nach Angaben des Finanzdienstleisters 1.000 Bundesbürger beteiligt. Die Befragungen wurden im April 2014 online durchgeführt. Die Ergebnisse sind repräsentativ hochgerechnet.

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