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Datenübertragung

BMW schließt Sicherheitslücke bei Datenübertragung

| Redakteur: Wolfgang Sievernich

Beim Übertragungsweg per Mobilfunknetz hatte der ADAC eine Sicherheitslücke aufgedeckt, die das Unternehmen jetzt per HTTPS-Protokoll schließen konnte.

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In Zukunft wird das BMW DriveConnect über https verschlüsselt.
In Zukunft wird das BMW DriveConnect über https verschlüsselt.
( Foto: BMW )

Die Sicherheit der Datenübertragung bei BMW-Fahrzeugen hatte der ADAC jüngst bemängelt. Eine potentielle Sicherheitslücke betraf den Übertragungsweg per Mobilfunknetz des ConnectedDrive-Systems, mit dem der Entriegelungsvorgang hätte vorgenommen werden können. Der bayrische Automobilhersteller hat nun den Übertragungsweg mit einem HTTPS-Protokoll (HyperText Transfer Protocol Secure) nachgebessert. Die Aktualisierung der seit 2010 ausgelieferten Fahrzeuge erfolgt automatisch, sobald sich das Fahrzeug mit dem BMW Group Server verbindet oder der Fahrer die Dienstkonfiguration manuell aufruft.

Mit dem HTTPS-Protokoll werden einerseits die Daten verschlüsselt und zusätzlich die Identität des BMW Group Servers vom Fahrzeug geprüft, bevor Daten über das Mobilfunknetz ausgetauscht werden. Diese Verschlüsselungstechnik wird auch von Geldinstituten verwendet.

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