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Denso Denso investiert in Ungarn

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Denso baut sein Werk im ungarischen Szekesfehevar für 115 Millionen Dollar aus, um ab 2006 die Produktion von Common Rail-Systemen von 300.000 auf 700.000 Einheiten zu erhöhen.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Der japanische Automobilzulieferer Denso baut sein Werk im ungarischen Szekesfehevar für 115 Millionen Dollar aus, um ab 2006 die Produktion von Common Rail-Systemen von 300.000 auf 700.000 Einheiten jährlich zu erhöhen.

Denso, das vor gut 30 Jahren als ursprüngliche Toyota-Abteilung in die offizielle Selbständigkeit ausgegliedert wurde, ist auf diesem Sektor Zulieferer für Ford und vor allem Toyota und reagiert damit auf den künftig steigenden Bedarf. Die Japaner werden bei der Erweiterung, die zusätzlich 1000 Arbeitsplätze bringt, finanziell durch den ungarischen Staat unterstützt, der bei den letzten größeren Investment-Vorhaben (Peugeot/Toyota, Hyundai/Kia) der internationalen Automobilindustrie stets den Kürzeren gezogen hatte.

Wie hoch die Subvention für Denso ist, wurde bislang nicht bekannt, doch will Ungarn dem Vernehmen nach knapp 150 Millionen Dollar an Unterstützungs-Geldern bereitstellen, um neue Investoren ins Land zu locken bzw. Erweiterungsbauten wie z.B. im Fall von Bosch zu initiieren.