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Neue Modelle Der Elektro-Golf kostet 34.900 Euro

| Redakteur: Edgar Schmidt

Volkswagen nimmt seit dem 13. Februar Bestellungen für den E-Golf entgegen. Der Bestseller von VW ist nach dem E-Up der zweite reine Stromer im Modellprogramm und glänzt mit guter Ausstattung.

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Der E-Golf ist ab sofort in Deutschland erhältlich.
Der E-Golf ist ab sofort in Deutschland erhältlich.
(Foto: Volkswagen)

Volkswagen bringt mit dem E-Golf das zweite Elektrofahrzeug innerhalb eines halben Jahres auf den Markt. Trotz nahezu serienmäßiger Stahlkarosserie soll der Stromer lediglich 12,7 kWh Strom auf 100 Kilometern verbrauchen. Möglich machen das laut Herstellerangaben eine verbesserte Aerodynamik (Cw = 0,281) und ein reduzierter Rollwiderstand.

VW hatte sich für den Golf als E-Auto entschieden, weil sein Bedien- und Fahrkomfort sowie das Raumangebot seit Jahrzehnten von über 30 Millionen Käufern geschätzt würden. Der E-Golf ist darüber hinaus serienmäßig durchaus gut ausgestattet, was man bei einem Preis von fast 35.000 Euro auch erwarten kann. Der Wagen hat unter anderem vier Türen, das Highend-Radio-Navigationssystem „Discover Pro“, eine beheizbare Frontscheibe, Klimaautomatik, Standklimatisierung, aerodynamisch optimierte Alufelgen und – erstmals bei Volkswagen – Voll-LED-Scheinwerfer an Bord.

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Zwischen 130 und 190 Kilometer Reichweite

Der Elektromotor leistet 85 kW/115 PS und entwickelt aus dem Stand heraus ein maximales Drehmoment von 270 Nm. Binnen 4,2 Sekunden soll der E-Golf damit eine Geschwindigkeit von 60 km/h erreichen, nach 10,4 Sekunden ist er 100 km/h schnell. Die Reichweite des Elektrofahrzeugs liegt laut Werksangaben je nach Streckenprofil, Fahrweise und Zuladung zwischen 130 und 190 Kilometern. Der Wagen ist ab sofort in Deutschland erhältlich. Die Preise starten ab 34.900 Euro (inklusive einer Batterie-Garantie für 8 Jahre beziehungsweise 160.000 Kilometer).

Zum Vergleich: Die Preise beim Nissan Leaf beginnen bereits bei 29.690 Euro. Wer die Batterie lieber mieten will, bezahlt für den Wagen 23.790 Euro und für die Batteriemiete zusätzlich 79 Euro im Monat. Auch Renault bietet seinen kompakten Zoe ohne Batterie an. Das Auto kostet dann ab 21.700 Euro und die Batteriemiete zusätzlich, je nach Laufleistung, zwischen 79 und 162 Euro. BMW verkauft seinen i3 wie VW immer mit Batterie und verlangt dafür mindestens 34.950 Euro.

Immer mobil

Seit Jahresbeginn 2014 stellt Volkswagen für Kunden des E-Up ein ergänzendes Mobilitätspaket bereit, das auch künftige Besitzer eines E-Golf in Anspruch nehmen können. Damit ist das Anmieten eines Ersatzfahrzeugs in den ersten drei Jahren nach dem Fahrzeugkauf (für einen Zeitraum von bis zu 30 Tagen pro Jahr und inklusive einer gestaffelten Anzahl an Freikilometern) kostenfrei. Um möglichst alle Transport- und Mobilitätswünsche in verschiedenen Alltagssituationen abzudecken, gilt das Angebot eines Ersatzfahrzeugs für Modelle der Marke Volkswagen Pkw – vom Up bis zum Sharan. Die Buchung ist bei allen Volkswagen-Partnern für Elektromobilität mit Euromobil-Autovermietung möglich.

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Veranstaltung zur Elektromobilität

Im März startet Volkswagen unter dem Motto „electrified“ auf dem ehemaligen Berliner Flughafen Tempelhof die E-Mobilitätswochen. Dabei bietet das Wolfsburger Unternehmen für ein ausgewähltes Fachpublikum einen Überblick über Volkswagen im Bereich der Elektromobilität. Vom 14. bis 16. März gibt es zusätzlich für die Öffentlichkeit die Möglichkeit, die zahlreichen Angebote wie Probefahrten mit den neuen Antriebssystemen wahrzunehmen. Abgerundet werden die E-Mobilitätswochen durch öffentliche Konzerte am Abend. Das Programm findet man unter www.emobility.volkswagen.de.

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