Europäischer Koreaner Der Hyundai i30

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Der neue C-Segment-Hoffnungsträger der Marke kommt im September mit einem großen "Herbstfest" in den Handel. Käufer müssen für das Basismodell 14.990 Euro auf den Tisch legen.

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Für Musikbegeisterte gibt es Anschlüsse für USB, Aux und Ipod.
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( Archiv: Vogel Business Media )

Hyundais neuer C-Segment-Hoffnungsträger kommt im September mit einem großen "Herbstfest" in den Handel. "Der i30 ist das wichtigste Modell, das Hyundai jemals in Deutschland eingeführt hat", sagte der Geschäftsführer des Importeurs, Karl-Heinz Engels, bei der Vorstellung des Golf-Konkurrenten. Wie sein Schwestermodell Kia Ceed wurde das Fahrzeug in Europa vor allem für den europäischen Markt entwickelt. Der Kompakte soll einen erheblichen Anteil am künftigen Wachstum der koreanischen Marke haben.

So sollen noch in diesem Jahr 7.500 i30 abgesetzt werden. 2008 will der Importeur 20.000 Einheiten der neuen Baureihe verkaufen, die Anfang des nächsten Jahres durch einen Kombi ergänzt wird. Als weitere Modellvariante ist derzeit ein Minivan in Planung. Einen Dreitürer soll es nach Angaben von Karl-Heinz Engels entgegen bisheriger Spekulationen nicht geben. Stattdessen sei ein Cabrio vorstellbar und auch wünschenswert. "Diese Frage ist aber nach wie vor offen", erklärte der Geschäftsführer.

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Vier Ausstattungslinien und fünf Motoren

Hyundai bietet den i30 in vier Ausstattungsvarianten an. Zudem stehen drei Benziner und zwei Dieselaggregate zur Auswahl. Der 1,4-Liter-Einstiegsmotor leistet 80 kW/109 PS und ist ebenso wie der größere Bruder mit 1,6 Litern Hubraum (90 kW/122 PS) eine Neuentwicklung. Als Top-Benziner kommt ein Zwei-Liter-Aggregat mit 105 kW/143 PS zum Einsatz, das bereits in anderen Baureihen läuft und für den i30 modifiziert wurde. Ebenfalls bewährt hat sich der Zwei-Liter-Diesel mit 103 kW/140 PS, der unter anderem den Tucson und den Sonata antreibt. Der kleinere 1,6-Liter-CRDi-Motor mit 85 kW/116 PS wurde allerdings ebenfalls völlig neu entwickelt.

Basis-Modell für unter 15.000 Euro

Die Preisspanne beginnt bei 14.990 Euro für den kleinen Benziner in der Basis-Ausstattung "Classic". Wer einen Selbstzünder sein Eigen nennen möchte, muss mindestens 17.290 Euro auf den Tisch legen. Die Top-Variante "Premium" wird nur mit den beiden Zwei-Liter-Motoren angeboten und kostet 23.690 Euro als Benziner beziehungsweise 24.890 Euro mit Dieselantrieb.

An der Prognose, in diesem Jahr in Deutschland 55.000 Fahrzeuge zu verkaufen, hält Hyundai fest - trotz eines mit minus 18 Prozent deutlichen Halbjahres-Rückgangs. 2006 kam die koreanische Marke auf insgesamt 52.405 Einheiten. "Hyundai ist ganz besonders von der schlechten Privatnachfrage betroffen", erklärte Engels. In der zweiten Jahreshälfte sei jedoch nach Meinung des Geschäftsführers ein Aufschwung des Privatmarktes zu erwarten, so dass man die ursprünglich anvisierten Verkaufszahlen noch erreichen könne.