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Wirtschaft Der insolvente Zulieferer Veritas entlässt Mitarbeiter

| Autor / Redakteur: dpa / Svenja Gelowicz

Veritas will seine Verwaltung umstrukturieren und baut dabei Stellen ab. Der Zulieferer sucht weiterhin einen Investor.

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Bei Veritas müssen 54 Mitarbeiter gehen.
Bei Veritas müssen 54 Mitarbeiter gehen.
(Bild: Veritas)

Beim insolventen Automobilzulieferer Veritas müssen 54 Beschäftigte aus der Verwaltung gehen. Darauf haben sich der Insolvenzverwalter Jan Markus Plathner und der Betriebsrat bei den Verhandlungen zu Interessensausgleich und Sozialplan geeinigt. Es fehlt noch die Zustimmung der Gläubiger.

Nach aktuellem Stand bleiben bei der Kerngesellschaft mit Sitz im hessischen Gelnhausen etwa 1.200 Arbeitsplätze erhalten, wie Plathner am Dienstag (13. Oktober) mitteilte. In der gesamten Veritas Poppe Gruppe mit rund 4.400 Beschäftigten wurden damit in dem Insolvenzverfahren bislang rund 150 Stellen in Deutschland gestrichen, wie ein Sprecher erläuterte.

Veritas strukturiert die Verwaltung um

Das Traditionsunternehmen Veritas hat rechtlich eigenständige Werke in Deutschland, China, Mexiko, Österreich, Bosnien, Ungarn und der Türkei. Die Firma stellt Schläuche, Leitungen, Luftzirkulationssysteme und Dichtungen vor allem für die Autoindustrie her. Die deutschen Standorte sind Gelnhausen und Gießen (Hessen), Neustadt und Polenz (Sachsen) sowie Benshausen (Thüringen).

Die Verwaltung werde bis zum Jahresende umstrukturiert, berichtete die Insolvenzverwaltung. Die Suche nach einem Investor laufe weiterhin und solle bis Jahresende ein Ergebnis bringen.

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