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Neue Modelle Der neue Mini: ein großer Kleinwagen

| Autor / Redakteur: sp-x / Andreas Wehner

Spaßig, aber unpraktisch: Der Mini setzte bisher vor allem auf kultige Optik und Go-Kart-Fahrwerk. Die kommende Generation soll alltagstauglicher werden – außerdem größer und sparsamer.

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Die kommende Generation des Mini soll alltagstauglicher werden – außerdem größer und sparsamer. Marktstart ist im Frühjahr 2014.
Die kommende Generation des Mini soll alltagstauglicher werden – außerdem größer und sparsamer. Marktstart ist im Frühjahr 2014.
(Foto: BMW Group )

Der Mini wird erwachsen. In der dritten Generation unter BMW-Regie präsentiert sich der Lifestyle-Kleinwagen größer, geräumiger, sparsamer und sicherer. Und auch der Innenraum scheint das bisher nicht immer eingelöste Premium-Versprechen nun endlich ernst zu nehmen. Premiere hat der Dreitürer nun am Stammwerk in Oxford gefeiert, anschließend macht er sich zu den Messen in Tokio und Los Angeles auf. Auf den Markt kommt er in zunächst drei Motorvarianten im Frühjahr 2014.

Mit mittlerweile 3,82 Metern Länge bleibt die neue Generation des Mini nur noch knapp unter der Vier-Meter-Marke. Der Vorgänger war noch rund zehn Zentimeter kürzer, von der ersten Generation unter BMW-Ägide trennen den Neuen bereits fast 20 Zentimeter. Obwohl nur knapp drei Zentimeter des Längenzuwachses auf den Radstand entfallen, soll der Fond des Viersitzers nun deutlich geräumiger ausfallen und einen bequemeren Einstiegs ermöglichen. Noch stärker zugelegt hat der Gepäckraum, der nun 211 Liter fasst und den des Vorgängers um stolze 51 Liter übertrifft.

Mini: ein großer Kleinwagen

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Auf das Erscheinungsbild hat das Wachstum nur geringen Einfluss. Es bleibt beim typischen Nostalgie-Chic mit runden Scheinwerfern, horizontalem Dach und kurzen, knackigen Überhängen. Die Blechflächen sind jedoch – vor allem an den Seiten – stärker konturiert, die umlaufende schwarze Karosserieumrandung ist breiter und auffälliger geworden.

Deutlich entrümpelt präsentiert sich der Innenraum: Tacho und Drehzahlmesser sind nun in einem klassischen Rundinstrument zusammengefasst, im häufig als Pizzateller verspotteten Mittelbildschirm finden sich nun nur noch Komfort- und Infotainment-Anzeigen. Insgesamt wirkt das Cockpit auf den ersten Blick solider und weniger plastikhaft als das arg verspielte Ensemble des Vorgängers, ohne jedoch seine Originalität aufzugeben.

Motoren erstmals komplett selbst entwickelt

Erstmals hat BMW alle Triebwerke für den Mini selbst entwickelt, vor allem, weil sie künftig auch in den neuen Einstiegsmodellen der Muttermarke zum Einsatz kommen sollen. In der Vorgängergeneration hatte man die Benziner noch gemeinsam mit PSA entwickelt, um Kosten zu sparen. Zum Marktstart der dritten Generation stehen zunächst ein 100 kW/136 PS starker 1,5-Liter-Dreizylinder-Turbo für den Cooper und ein 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbo mit 141 kW/192 PS für den Cooper S zur Verfügung. Diesel-Fans können einen 1,6-Liter-Motor mit 85 kW/116 PS wählen (Cooper D).

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