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Kompakt-SUV

Der neue Qashqai: Zum Erfolg verpflichtet

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Alle Motorvarianten sind serienmäßig mit einem manuellen Sechs-Gang-Getriebe gekoppelt, das sich leicht und exakt schalten lässt. Alternativ ist für den 1,6-Liter-Diesel ein CVT-Getriebe erhältlich. Das sorgt für eine sehr harmonische Kraftentfaltung, ist allerdings auch dafür verantwortlich, dass sich der Qashqai etwas behäbiger bewegt. Auf der Testfahrt wirkte das Modell daher nicht so spritzig wie die kleinere Diesel-Variante.

Allrad-Automatik-Kombination ab 2016

Ebenfalls nur für den 1,6-Liter-Diesel ist ein Allradantrieb erhältlich. Anders als bisher ist er jedoch zunächst nicht mehr wie bisher zusammen mit der Automatik bestellbar. Für den Handel ist das ein Ärgernis, denn diese Kombination machte bisher immerhin zehn Prozent der Qashqai-Verkäufe aus. Doch Nissan will nachbessern. „Wir haben das Thema in die Planung aufgenommen. 2016 wird ein derart ausgestattetes Fahrzeug zur Verfügung stehen“, kündigte Thomas Hausch an.

Nissan Qashqai: Zum Erfolg verdammt

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Den etwas größeren Siebensitzer Qashqai+2 wird es nicht mehr geben. Neuwagenkäufer mit großer Familie müssen künftig auf den neuen X-Trail ausweichen, der im Sommer an den Start geht. „Viele Kunden haben bisher den Qashqai+2 nicht wegen der zusätzlichen Sitze gekauft, sondern weil er mehr Platz bietet. Da der neue Qashqai größer ist, dürfte für diese Kunden künftig auch der Fünfsitzer interessant sein“, so der Geschäftsführer.

In der Länge wuchs der Qashqai um 47, in der Breite um 26 Millimeter. Das wirkt sich nicht nur auf die Beinfreiheit aus. Auch das Ladevolumen ist im Vergleich zum Vorgänger gewachsen. 430 Liter fasst das Gepäckabteil, das bei komplett umgelegter Rücksitzbank auf 1.585 Liter vergrößert werden kann und eine ebene Ladefläche bietet. Das ist durch einen doppelten Boden möglich, dessen Abdeckplatten sich je nach Ausstattungsvariante aufstellen lassen und somit als Gepäckraumteiler fungieren. Auch das Abdeckrollo für den Kofferraum kann im Unterboden verstaut werden.

50 Euro günstiger als bisher

Die Preisliste beginnt bei 19.940 Euro. Damit ist die Einstiegsvariante des neuen Qashqai 50 Euro günstiger als bisher. Serienmäßig ist hier bereits eine manuelle Klimaautomatik, ein Fünf-Zoll-Display für das Infotainment-System sowie eine Berganfahrhilfe und ein Tempomat mit Limiter an Bord. Zu den gegen Aufpreis erhältlichen Ausstattungsdetails gehört unter anderem das so genannte „Nissan Safety Shield“, das einen ganzen Strauß von Assistenzsystemen bündelt. Dazu gehören Notbremsassistent, Müdigkeitserkennung, Verkehrszeichenerkennung, Spurhalte-Assistent, Totwinkel-Assistent, Bewegungserkennung und Fernlicht-Assistent. Zudem ist ein Einparkassistent und der „Around-View-Monitor“ für 360-Grad-Rundumsicht bestellbar. Erstmals in seiner Klasse bietet der neue Qashqai auf Wunsch Voll-LED-Scheinwerfer.

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Zur Markteinführung gibt es den europaweit auf 2007 Exemplare limitierten Qashqai Premier. Für 35.150 Euro erhalten Kunden der ersten Stunde ein nahezu voll ausgestattetes Modell, dass sich zusätzlich durch Chrom-Anbauteile, spezielle Einstiegsleisten und eine Innenausstattung mit hellgrauen Leder-Alcantara-Sitzen auszeichnet. Der Kundenvorteil beträgt gegenüber einem vergleichbar ausgestatteten regulären Modell 650 Euro.

Für Frühbucher mit nicht ganz so großen Geldbeutel bietet Nissan den Qashqai Acenta+ an, der auf der mittleren Ausstattungslinie basiert. Zusätzlich ist unter anderem das Navigationssystem „Nissan Connect“ mit Sieben-Zoll-Touchscreen und Zusatzfunktionen für Smartphone-Nutzer an Bord. Bei einem Listenpreis von 26.900 Euro beträgt der Kundenvorteil hier 1.200 Euro.

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