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Grammer Deutlicher Gewinnrückgang

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Grammer hat im ersten Halbjahr auch wegen hoher Rohstoffkosten einen deutlichen Gewinnrückgang verbucht.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Grammer hat im ersten Halbjahr auch wegen hoher Rohstoffkosten einen deutlichen Gewinnrückgang verbucht. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) sei von 27,9 auf 20,3 Millionen Euro gesunken, teilte die Grammer AG am Donnerstag, 11.08., im oberpfälzischen Amberg mit. Der Halbjahresumsatz stagnierte bei 427,4 Millionen Euro.

Die Rohstoffpreise, Modellwechsel beim 3er-BMW und beim VW Passat sowie die Kosten für den Aufbau von zwei Produktionsstätten in China hätten das Ergebnis belastet, erklärte eine Unternehmenssprecherin. Nach schwachem Jahresstart stieg der Umsatz im zweiten Quartal aber um knapp 6 Prozent auf 230,1 Millionen Euro. Umsatzfördernd wirkte sich auch die Belebung des Automarktes aus, zudem sei die Teile-Fertigung für den 3er und den Passat inzwischen hochgefahren worden.

Grammer liefert für die Innenausstattung von Personenwagen Sitze, Mittelkonsolen, Kopfstützen, Armlehnen und Kindersitze. Zudem fertigt das Unternehmen Sitze für Lastwagen, Baumaschinen, Busse sowie Züge. Für die Erneuerung der Erstgeneration des Hochgeschwindigkeitszuges ICE soll der Konzern in den nächsten Jahren insgesamt 42.000 Sitze liefern. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 8.000 Mitarbeiter, rund zwei Drittel davon arbeiten im Ausland.