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Elektromobilität Deutsche freunden sich mit dem E-Antrieb an

| Redakteur: Edgar Schmidt

Die Marktforscher der Beratungsgesellschaft Invensity glauben an einen baldigen Erfolg des Elektroantriebs. Zumindest legen das die Ergebnisse ihrer Studie „E-Mobility 2020“ nahe.

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Künftig sollen immer mehr Kunden zum E-Antrieb greifen.
Künftig sollen immer mehr Kunden zum E-Antrieb greifen.
(Foto: Volkswagen )

Die Skepsis der deutschen Autofahrer gegenüber vollständig elektrisch betriebenen Fahrzeugen soll in den kommenden Jahren kontinuierlich sinken. Zu diesem Ergebnis kommt die Wiesbadener Beratungsgesellschaft Invensity in ihrer Studie „E-Mobility 2020“.

Nach Angaben der Marktforscher gehen 50 Prozent der befragten Branchenexperten davon aus, dass die Vorbehalte der Autokäufer gegenüber E-Autos in den nächsten Jahren spürbar sinken werden. 16 Prozent seien sogar davon überzeugt, dass die Skepsis in den nächsten Jahren nahezu völlig verschwinden werde.

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Allerdings gibt es nach wie vor eher pessimistisch eingestellte Experten: 22 Prozent der Befragten sehen in naher Zukunft nur teilweise Veränderungen. 12 Prozent glauben gar nicht, dass deutsche Autofahrer in absehbarer Zeit gegenüber Elektroantrieben offener werden.

Für Utz Täuber, Leiter des Invensity Innovation Centers, war 2013 das Jahr der Elektromobilität, weil Fahrzeuge wie das Tesla Model S oder der BMW i3 gezeigt hätten, dass die Elektromobilität inzwischen alltagstauglich sei. Um deren Nutzwert noch weiter zu erhöhen und das Problem der beschränkten Reichweite zu lösen, sieht er jedoch noch deutlichen Nachholbedarf in Sachen Infrastruktur: „Für den langfristigen Erfolg der E-Mobilität in Deutschland ist ein flächendeckendes Netz von Schnellladestationen entscheidend.“

Starker Anstieg, niedriges Niveau

Im Jahr 2013 ist die Zahl der in Deutschland neu zugelassenen Elektroautos laut KBA gegenüber 2012 von 2.956 auf 6.051 gestiegen. Bei den Autos mit Hybridantrieb ging es von 21.438 (2012) auf 26.348 Neuzulassungen hinauf.

Zum Vergleich: Bei den Erdgasautos stiegen die Neuzulassungen 2013 gegenüber 2012 von 5.215 auf 7.835, bei den Autogasfahrzeugen sanken sie dagegen von 11.465 auf 6.257.

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