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Neuzulassungen Deutscher Automarkt startet mit Zuwachs

| Redakteur: Andreas Wehner

Im Januar ist die Zahl der Pkw-Neuzulassungen im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 Prozent gestiegen. Allerdings ging der Anteil der Privatkunden zurück.

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Die deutschen Hersteller verzeichneten im vergangenen Monat fast alle einen Zuwachs.
Die deutschen Hersteller verzeichneten im vergangenen Monat fast alle einen Zuwachs.
(Foto: Wehner)

Der deutsche Automarkt ist mit einem Plus ins neue Verkaufsjahr gestartet. Insgesamt wurden im Januar 211.337 Pkw neu registriert, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Dienstag (3.2.15) mitteilte. Das entspricht einem Plus von 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Nur 31,2 Prozent der Neuzulassungen entfielen dabei auf Privatkunden. Im Januar 2014 betrug der Privatmarktanteil noch 35,2 Prozent.

Die deutschen Hersteller verzeichneten im vergangenen Monat fast alle einen Zuwachs. Nur Ford musste ein deutliches Minus von 14,1 Prozent hinnehmen. Besonders gut lief es bei den Kleinwagenmarken Smart (+32,5 %) und Mini (+29,6 %). Auch Porsche wuchs mit plus 18,5 Prozent noch zweistellig. Opel (+9,2 %), VW (+8,9 %) und Mercedes (+6,5 %) konnten sich ebenfalls über ein überdurchschnittliches Plus der Neuzulassungen freuen. Die beiden Premiumhersteller Audi (+1,1 %) und BMW (+0,8 %) legten hingegen nur leicht zu.

Auch der inländische Auftragseingang der deutschen Automobilhersteller stieg deutlich: Insgesamt bestellten Kunden in Deutschland im Januar rund 16 Prozent mehr neue Pkw als vor einem Jahr, wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) mitteilte. „Das ist ein erfreulicher Jahresstart 2015 – aber wir sollten diesen ersten Monat des Jahres auch nicht überbewerten“, sagte VDA-Präsident Matthias Wissmann.

Das deutlichste Wachstum unter den Importeuren verzeichnete das KBA im Januar für Mitsubishi: 2.240 Einheiten bedeuteten ein Plus von 108,4 Prozent im Vergleich zum Januar 2014. Auch Lexus (+101,6 %) verdoppelte im ersten Monat des Jahres seine Neuzulassungen – allerdings mit 129 Einheiten auf einem sehr niedrigen Niveau.

Am Ende der Statistik finden sich Jaguar (-38,8 %) und Lancia (-41,0 %). Auch die längst eingestellte Marke Chevrolet verbuchte noch 33 Neuzulassungen, was einem Minus von 98,2 Prozent entspricht.

50,6 Prozent der Januar-Neuzulassungen waren Dieselfahrzeuge, 47,7 Prozent Benziner. Der Anteil von Plug-in-Hybrid-Fahrzeugen, Elektro-Pkw und Flüssiggas-Autos lag bei jeweils 0,3 Prozent.

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