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Supply Chain Management Deutscher Logistik-Kongress: Industrie 4.0, 3D-Druck und die Logistiker

| Redakteur: Robert Weber

Die Vertreter der deutschen Logistikwirtschaft erwarten für 2014 ein sehr gutes Logistikjahr. Der Vorsitzende der Bundesvereinigung Logistik (BVL), Prof. Raimund Klinkner, mahnte in seiner Eröffnungsrede des 30. Deutschen Logistik-Kongress (23. bis 25. Oktober) allerdings mehr Innovationen an.

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Der Vorsitzende der Bundesvereinigung Logistik (BVL), Prof. Raimund Klinkner, mahnte in seiner Eröffnungsrede des 30. Deutschen Logistik-Kongress mehr Innovationen an.
Der Vorsitzende der Bundesvereinigung Logistik (BVL), Prof. Raimund Klinkner, mahnte in seiner Eröffnungsrede des 30. Deutschen Logistik-Kongress mehr Innovationen an.
(Bild: Maienschein)

Industrie 4.0 und 3D-Druck-Verfahren fordern neue Antworten von den Materialflussexperten. Drei Tage diskutierten Logistikverantwortliche aus Industrie, Handel und Dienstleistung in Berlin über Impulse, Ideen und Innovationen für den drittgrößten Wirtschaftsbereich in Deutschland. Für 2013 erwartet die BVL einen Umsatz der Logistikwirtschaft von 230 Mrd. Euro. Die Wachstumsampel stehe auf grün, sagte Klinkner. Der BVL-Vorsitzende forderte von den Unternehmen aber mehr Innovationen, denn neue Geschäftsmodelle und Ideen lassen Branchen immer weiter verschmelzen. Vor allem das Thema Industrie 4.0, die intelligente Produktion, fordere neue Antworten der Logistikwirtschaft. In der jüngeren Vergangenheit war es vor allem der Shopfloor, der Innovationen für die vierte industrielle Revolution bereithielt. Aus der Logistik und Intralogistik kam bis dato wenig.

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3D-Druck stellt Logistiker vor neue Herausforderungen

Neben Industrie 4.0 sprach Klinkner auch die generative Fertigung – 3D-Druck-Verfahren – an. „Was wird dann aus der Ersatzteillogistik?“ fragen sich die Logistiker. Noch sind 3D-Drucker in der Vorserienproduktion im Einsatz. Doch zwei prominente deutsche Automobilhersteller denken schon weiter und der KEP-Dienst UPS hat in den USA 3D-Druck-Shops eröffnet. Für Klinkner steht fest: Produktion und Logistik wachsen noch enger zusammen. Deshalb erhoffe er sich von dem Kongress eben Impulse, Ideen und Innovationen.

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