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Elektromobilität DHL produziert tausendsten Streetscooter

| Autor / Redakteur: SP-X/Mario Hommen / Thomas Günnel

Still und kaum bemerkt baut die Post ein E-Auto nach dem anderen und meldete jetzt die Produktion des tausendsten Fahrzeugs. Und der Konzern hat ambitionierte Pläne.

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Die Post hat den tausendsten Streetscooter produziert. Ab dem Jahr 2017 sollen es jährlich noch deutlich mehr sein.
Die Post hat den tausendsten Streetscooter produziert. Ab dem Jahr 2017 sollen es jährlich noch deutlich mehr sein.
(Bild: Streetscooter )

Daimler hat im Vorfeld der Nutzfahrzeug-IAA gerade den Prototypen eines elektrischen Lkw für den Verteilerverkehr vorgestellt, da meldet die Deutsche Post die Produktion des nunmehr tausendsten Streetscooter Work. Bereits 2017 sollen 10.000 elektrisch getriebene Kleinlaster jährlich die Fabrik in Aachen verlassen. Der Logistikkonzern will so nach und nach seine komplette deutsche Zustellflotte mit Elektrofahrzeugen ausrüsten. Anders als die klassischen Automobilhersteller orientiert sich Streetscooter nur an den Bedürfnissen des Eigentümers und noch einzigem Kunden. Weder Langstreckentauglichkeit noch große Kraftreserven sind gefragt.

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Sinnvoll ausgelegte Fahrzeuge

Basierend auf seinen technischen Daten ist der Streetscooter Work kein herausragendes E-Mobil: Eine 20-kWh-Batterie versorgt den 4,60 Meter langen Laster mit Strom, was Reichweiten von 50 bis 80 Kilometer erlaubt. Für innerstädtische Paketlieferungen ein ausreichender Radius. Gleiches gilt auch für die Höchstgeschwindigkeit, die 80 km/h beträgt. Wichtiger aber: Über Nacht lassen sich die Batterien an einer 230-Volt-Streckdose wieder voll aufladen. Eine 80-Prozent-Ladung dauert 4,5 Stunden, voll sind die Akkus nach sieben Stunden. Der 1,4 Tonnen schwere Work bietet einen 4.300 Liter großen Laderaum und erlaubt 650 Kilogramm Zuladung. Der Laderaum ist von allen Seiten zugänglich, um den Postboten den Umgang so leicht wie möglich zu machen. Zur IAA im September soll eine Variante mit größerem Laderaum folgen.

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