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Cadillac ATS Die deutsche Konkurrenz im Blick

| Autor / Redakteur: sp-x / Gerd Steiler

Cadillac will wieder in der Mittelklasse angreifen. Die Limousine ATS hat vor allem die deutschen Konkurrenten im Visier. Das Motorenprogramm ist daher nach europäischem Geschmack geschnürt.

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Mit einem neuen Einstiegsmodell will Cadillac nun verstärkt europäische Kunden locken. Die neue Mittelklasselimousine ATS tritt nach seiner Europapremiere auf dem Genfer Automobilsalon (8. bis 18. März) vor allem gegen BMW 3er, Mercedes C-Klasse und Audi A4 an.

Das neue Einstiegsmodell der Amerikaner zeigt den typisch kantigen und schnörkellosen Designstil der Marke. Innen gibt es viel Lack, Leder und Edelholz sowie zahlreiche Assistenzsysteme wie eine adaptive Temporegelung, einen intelligenter Bremsassistenten mit Kollisionswarner, adaptive Scheinwerfer sowie Helfer für Spurführung und Spurwechsel.

Eigens für Europa hat Cadillac als Ergänzung zum typischen Sechszylinder einen Vierzylinder-Turbo-Ottomotor ins Programm genommen. Der 2,0-Liter-Motor kommt auf eine Leistung von 273 PS und ist in ähnlicher Form auch aus dem Opel Astra OPC bekannt. Darüber rangiert ein V6-Ottomotor mit 322 PS. Der Antrieb erfolgt über die Hinterräder, optional ist ein Allradantrieb zu haben.

Die Produktion des ATS startet im Frühjahr, die Markteinführung in Europa könnte Ende des Jahres folgen. Die Preise dürften hierzulande bei rund 30.000 Euro starten. Beim letzten Versuch, in Europas Mittelklasse Fuß zu fassen, scheiterten die Amerikaner jedoch. Der auf Saab 9-3 und Opel Vectra basierende BLS wurde 2009 wegen Erfolglosigkeit aus dem Programm genommen.

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