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Subaru Forester Aller guten Dinge sind Dreieinhalb

| Autor / Redakteur: Jürgen Goroncy/Hartmut Hammer / Bernd Otterbach

Subaru hat die dritte Generation des Forester aufgefrischt. Der Prototyp des Förster-Autos verfügt jetzt über einen neuen Boxermotor, neu abgestimmte Achsen, optische Retuschen und eine aufgewertete Ausstattung.

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Wichtigste Neuerung ist der Ottomotor, der nach 22 Jahren seinen Vorgänger ablöst. Die umfassende Neuauslegung des Aggregats brachte nicht nur einen laut Subaru etwa zehn Prozent geringeren Kraftstoffverbrauch (7,5 Liter pro 100 Kilometer, 173 Gramm CO2 pro Kilometer), sondern auch mehr Drehmoment im unteren und mittleren Drehzahlbereich. Die Leistung beträgt wie bisher 110 Kilowatt bei 6.000 Umdrehungen pro Minute, das maximale Drehmoment 198 Newtonmeter bei 4.200 Umdrehungen pro Minute. Mit Hilfe eines kompakteren Brennraums und eines modifizierten Ansaug-/Auslasssystems sind auch die Abgasemissionen gesunken. Laut Subaru ist der Motor auch für die Erfüllung künftiger, noch strengerer Abgasnormen vorbereitet. Weiterhin wird auch der 2008 eingeführte 2-Liter-Dieselmotor mit 108 Kilowatt Leistung und 350 Newtonmeter Drehmoment angeboten.

Überarbeitete Achsen für mehr Fahrkomfort

Das Fahrwerk des Modelljahrgangs 2011 erhielt in den Stoßdämpfern an der Hinterachse neue Ventile, die das Ansprechverhalten der Dämpfer verbessern. Modifizierte Dämpfkräfte an Vorder- und Hinterachse und andere Fahrschemelbuchsen an der Hinterachse sollen den Fahrkomfort ebenfalls verbessern.

Von außen augenfällig sind zwei neue Blaumetallic-Außenlackierungen, ein neuer Kühlergrill, neu designte 17-Zoll-Aluminiumfelgen, aerodynamischer geformte Außenspiegel, teilweise auch mit LED-Blinkleuchten. Im Innenraum wurde die Farbabstimmung überarbeitet; Silberakzente und neue Sitzpolster sollen mehr Hochwertigkeit vermitteln. Eine schwarze und wahlweise platinfarbene Oberflächengestaltung verströmen alternativ ein eher entspanntes oder kühles Ambiente.

Preise ab 24.600 Euro

In den meisten Modellen versieht serienmäßig ein Audiosystem mit Bluetooth- und I-Pod-Anbindung sowie CD-Radio mit vier Lautsprechern seinen Dienst. Es verfügt zudem über eine geschwindigkeitsabhängige Lautstärkenregelung und einen zusätzlichen für andere mobile Geräte. Das Audiosystem des Spitzenmodells Forester 2.0 XS verfügt serienmäßig zusätzlich über ein 4,3-Zoll-Farbdisplay, weitere drei Lautsprecher sowie Bedienelemente am Lenkrad. Optional sind ein audio-integriertes Navigationssystem mit 7-Zoll-Bildschirm und eine Rückfahrkamera erhältlich. Die Preise für den Subaru Forester beginnen bei 24.600 Euro für den Otto und 30.600 Euro – bei höherwertiger Ausstattung – für den Diesel.

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