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VW und Audi Diskussion um Partikelfilter trifft VW und Audi

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Die Diskussion um die Einführung von Dieselfiltern wird einzelne Autohersteller nach Einschätzung des Branchenexperten Ferdinand Dudenhöffer teuer zu stehen kommen.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Die Diskussion um die Feinstaubbelastung und die späte Einführung von Dieselfiltern wird einzelne Autohersteller nach Einschätzung des Branchenexperten Ferdinand Dudenhöffer teuer zu stehen kommen. "Der Diesel ohne Partikelfilter ist fast zum Ladenhüter geworden", sagte der Professor für Automobilwirtschaft am Donnerstag, 31.03., in Gelsenkirchen. Die Fahrzeuge seien nur mit Rabatten verkaufbar. "Damit geraten die Margen der Hersteller mit schlechtem Partikelfilterangebot unter Druck."

Besonders betroffen seien Audi und Volkswagen, die in Deutschland einen hohen Dieselanteil hätten. Daher werde es für den Volkswagen-Konzern schwerer, seine Gewinnziele in diesem Jahr zu erreichen. Betroffen seien aber auch ausländische Hersteller wie Ford, Renault und Toyota. Dudenhöffer rechnet damit, dass in den nächsten Monaten mindestens 30.000 Fahrzeug-Verkäufe in die Zukunft verschoben werden. Der Gesetzentwurf zur steuerlichen Förderung von Dieselfahrzeugen mit Filter, den die Bundesregierung vor der Sommerpause vorlegen will, komme zu spät. "Bis Ende Juli sind 62 Prozent der Zulassungen des Jahres gelaufen.

" Für einzelne Hersteller sei die aktuelle Diskussion aber auch eine Chance, sagte Dudenhöffer. "Dass es auch in schwierigen Situationen nicht nur Verlierer gibt, zeigt sich an Mercedes und PSA Peugeot Citroën." Beide hätten durch das breite Angebot von Fahrzeugen mit Filter die Chancen, Absatz und Gewinnmargen zu verbessern.