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Delphi Display ersetzt Instrumente

| Redakteur: Jens Badstübner

Das Wesentliche im Fokus: Nach diesem Grundsatz hat Delphi ein neues Bedienkonzept entwickelt, das jetzt – eingebaut in einen Prototypen – die Runde bei den europäischen Automobilherstellern macht.

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Auf den ersten Blick unterscheidet sich der GM Acadia nur durch die fehlenden Außenspiegel vom Serienmodell. Erst hinterm Steuer erkennt man, wie tief Delphi in die Technik eingegriffen hat – insbesondere in die Mensch-Maschine-Schnittstelle. Zentrales Anzeigeinstrument ist ein 12,3 Zoll-TFT-Display, das die konventionellen Rundinstrumente ersetzt und größere Flexibilität bietet. Denn das Display lässt sich über eine Bedieneinheit am Lenkrad – dem das obere Kreisviertel fehlt, um den Blick aufs Display zu ermöglichen – an die Wünsche des Fahrers anpassen.

Head-up-Display als zentrales Anzeigeinstrument

So wird der Fahrer jeweils nur über die Funktion informiert, die er betätigt beziehungsweise die relevant ist. Hierfür wird im normalen Fahrzustand ein konventionelles Instrumentenpanel mit analogen Anzeigen für Geschwindigkeit, Drehzahl, Tankinhalt und Temperatur nachempfunden. Aktiviert der Fahrer das Navigationssystem, sieht er dessen Karte im zentralen Display, und Tempo und Drehzahl werden über ein Head-up-Display, das sich genau wie das Display frei konfigurieren lässt, auf die Windschutzscheibe projiziert.

Warum die Beschränkung auf ein einziges zentrales Anzeigeinstrument plus Head-up-Display? 80 Prozent der Unfälle und 65 Prozent der Beinahe-Unfälle sind laut einer Untersuchung des „Virginia Tech Transportation Institute“ auf mangelnde Aufmerksamkeit des Fahrers zurückzuführen.“

Lesen in Juni-Ausgabe von »Automobil Industrie« welche technischen Innovationen im GM Acadia noch verbaut sind.

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