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Dr. Schneider Kunststoffwerke GmbH

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28.04.2016

Intensive Einblicke in vermeintliche Männerdomänen

Zehn Mädchen verbrachten den gestrigen Girls Day bei der Dr. Schneider Unternehmensgruppe in Kronach-Neuses

„Ich bin echt überrascht, wie viele unterschiedliche technische Ausbildungen es gibt und wie interessant diese sein können.“ So das Fazit der 13-jährigen Schülerin Melissa Reißig aus Marktrodach, die den gestern bundesweit stattfindenden Girls Day nutzte, um sich bei der Dr. Schneider Unternehmensgruppe in Kronach-Neuses über verschiedene Berufe zu informieren, die bislang eher eine Männerdomäne sind. Die Schülerin lernte auch, dass dazu nicht nur Ausbildungen und Berufsbilder gehören, die klassisch mit einem Blaumann verbunden sind. Sondern auch zum Beispiel Informatikkauffrauen und -männer oder Fachinformatikerinnen.

Insgesamt waren es zehn Mädchen, die Bernd Tschernitschek – bei Dr. Schneider verantwortlich für die gewerbliche Ausbildung – gestern in den Räumen der Unternehmensgruppe begrüßte. „Obwohl wir einer der größten Ausbildungsbetriebe des Landkreises sind und natürlich viel Bedarf und auch Kapazitäten haben, halten wir die Anzahl der Plätze für den Girls Day bewusst klein“, betont Tschernitschek. Aber nicht das Programm, denn: „Wir wollen uns lieber sehr intensiv um jede einzelne Schülerin kümmern.“ Entsprechend dicht war der Tag, der für die zehn Mädchen mit einem Besuch und Vorträgen im IT Competence Center (ICC) der Unternehmensgruppe begann und am Nachmittag nach einer Führung durch die Produktion bei der praktischen Arbeit in der Lehrwerkstatt endete. Dort schlugen sie in die Grundplatte eines Spiels (Vier gewinnt in Dr. Schneider-Farben) eigenhändig ihre Namen ein. Begleitet wurden die Schülerinnen nicht nur von Tschernitschek, sondern auch von Anna Helminger, die bereits im ersten Jahr Ausbildung zur Euro-Industriekauffrau steht.

Die Mädchen nahmen neben intensive Eindrücke mit nach Hause. Und haben jetzt eine bessere Entscheidungsgrundlage, wenn sie sich zum Ende ihrer schulischen Ausbildung um einen Ausbildungsplatz bemühen. Melissa Reißig: „Ich bin total beeindruckt.“