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ContiTech Drehmomentstütze aus Polyamid

| Redakteur: Bernd Otterbach

ContiTech Vibration Control hat eine Drehmomentstütze aus glasfaserverstärktem Polyamid zur Serienreife gebracht, die um bis zu 50 Prozent leichter ist als eine vergleichbare Komponente aus Aluminium.

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Ihren ersten Serieneinsatz erfährt die Drehmomentstütze im neuen Opel Insignia. „ContiTech ist weltweit bis 2012 verantwortlicher Alleinlieferant für alle neu anlaufenden GM-Modelle, die auf der Midsize-Plattform basieren“, erklärt Kai-Uwe Frühauf, Geschäftsbereichsleiter ContiTech Vibration Control. „Es ist ein Novum, dass ein Lieferant ein eigenständig entwickeltes Bauteil in diesem Ausmaß weltweit zuliefert.“ Neben dem Opel Insignia und weiteren Fahrzeugen der GM-Gruppe lässt sich die Technologie laut ContiTech grundsätzlich auf Fahrzeuge anderer Hersteller übertragen.

„Wir fertigen die Kunststoffträger und Elastomerkomponenten in einem intelligenten Fertigungsverfahren, wodurch weniger Bauteile nötig sind und Gewicht eingespart werden kann“, erklärt Diethard Schneider, Ingenieur bei ContiTech Vibration Control und Entwickler der Drehmomentstütze. Die aktuelle Drehmomentstütze wiegt in Opel-Modellen statt 1390 Gramm nur noch 720 Gramm.

Serienfertigung in Hannover

Neben der Serienbelieferung bei General Motors befindet sich nach Angaben des Unternehmens bereits eine Vielzahl weiterer Komponenten ähnlichen Designs in der Industrialisierung bei ContiTech Vibration Control. Am Standort Hannover wurde dazu eine hoch automatisierte Serienfertigung aufgebaut. Derzeit werden für verschiedene Automobilhersteller mehr als 20 neue Kunststoffbauteile in die Serie überführt - darunter auch eine Triebwerklagerung für Sportwagen.

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