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Coronakrise Dudenhöffer: Es braucht mehr als Kurzarbeit und Liquiditätshilfen

| Autor/ Redakteur: dpa / Sven Prawitz

Die bisher getroffenen Hilfsmaßnahmen werden der Autobranche in der Coronakrise nicht zum Überleben ausreichen. Das erwartet zumindest Ferdinand Dudenhöffer und schlägt eine andere Fördermaßnahme vor.

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Ferdinand Dudenhöffer ist skeptisch, ob die deutsche Automobilindustrie allein mit Kurzarbeit und Liquiditätshilfen durch die Krise gebracht werden kann.
Ferdinand Dudenhöffer ist skeptisch, ob die deutsche Automobilindustrie allein mit Kurzarbeit und Liquiditätshilfen durch die Krise gebracht werden kann.
(Bild: CAR)

Ferdinand Dudenhöffer hat einen Verzicht auf die Mehrwertsteuer bei hochwertigen Konsumgütern wie Autos vorgeschlagen. Eine derartige Maßnahme könne in der Coronakrise die private Nachfrage wieder in Gang bringen, sagte der Wissenschaftler der Universität St. Gallen am Sonntag (22. März). Nachfrage-Impulse seien wichtig, damit die Hersteller und ihre Zulieferer in der aktuellen Flaute nicht ihre Kapazitäten und damit Arbeitsplätze abbauten.

Mehr Auto-Abos nötig

Dudenhöffer zeigte sich skeptisch, ob allein mit den Instrumenten der Kurzarbeit und Liquiditätshilfen die deutsche Automobilindustrie durch die Krise gebracht werden könne. Staatliche Finanzierungsbeiträge könnten nur eine kurze Brücke sein. Von den Autoherstellern verlangte er mehr und preisgünstige Angebote für Auto-Abos inklusive aller Kosten. Den Kunden müsse zudem ein Sonderkündigungsrecht etwa bei Jobverlust eingeräumt werden.

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