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Zulieferer Dürr baut zwei Lackierereien für FAW-VW in China

| Redakteur: Jens Scheiner

Das chinesische Joint Venture FAW-VW errichtet zwei Lackierereien an den Standorten Changchun und Qingdao. Die Lackiertechnik für beide Anlagen liefert der Anlagenbauer Dürr.

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Dürr stattet das chinesische Joint Venture FAW-VW mit zwei Lackierereien an den Standorten Changchun und Qingdao aus.
Dürr stattet das chinesische Joint Venture FAW-VW mit zwei Lackierereien an den Standorten Changchun und Qingdao aus.
(Foto: Dürr)

Mitte des Jahres 2017 sollen in Changchun und Qingdao die ersten Fahrzeuge vom Band rollen. Sowohl in der Vorbehandlung als auch in der kathodischen Tauchlackierung kommt das Rotationstauchverfahren Ecopaint RoDip zum Einsatz. In den Spritzkabinen vom Füller bis zum Decklack wird der Overspray mit dem EcoDryScrubber gebunden. In Changchun kommt erstmals ein speziell auf den EcoDryScrubber zugeschnittener Wirbelschichtofen zum Einsatz. Dieser trennt das gesättigte Steinmehl direkt in der Lackiererei vom Overspray und kann nach eigenen Angaben für den erneuten Einsatz genutzt werden.

Der Auftrag für den Bau der beiden Lackierereien wurde im dritten Quartal 2015 erteilt. In Changchun sollen nach eigenen Angaben 34 Fahrzeuge des Modells X89 pro Stunde produziert werden. Die Anlage in Qingdao wird auf einen Durchsatz von 62 Fahrzeugen in der Stunde ausgelegt. Dort sollen Volkswagen-Modelle der Mittelklasse entstehen.

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