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Dürr: Prüftechnik für automatisiertes Fahren

| Autor: Jens Scheiner

Beim autonomen oder teilautonomen Fahren muss das Fahrzeug unterschiedliche Verkehrsszenarien beherrschen. Für diese Anforderungen hat Dürr Assembly Products eine neue Generation von Prüfständen entwickelt.

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Im Bereich der Fahrzeug-Prüftechnik hat Dürr Assembly Products zwei Prüfstände vorgestellt: Der Prüfstand „x-road curve“ übernimmt klassische Aufgaben wie die Prüfung von Bremsen, Getriebe und ABS.
Im Bereich der Fahrzeug-Prüftechnik hat Dürr Assembly Products zwei Prüfstände vorgestellt: Der Prüfstand „x-road curve“ übernimmt klassische Aufgaben wie die Prüfung von Bremsen, Getriebe und ABS.
( Bild: Dürr )

Im Bereich der Fahrzeug-Prüftechnik hat Dürr Assembly Products zwei Prüfstände vorgestellt, die das Gesamtsystem von autonomen und teilautonomen Fahrzeugen überprüfen. Dabei übernimmt der Multifunktionsprüfstand „x-road curve“ klassische Aufgaben wie die Prüfung von Bremsen, Getriebe und ABS. Wie das Unternehmen mitteilte, sind dabei erstmals fahrerlose Tests möglich. Dazu wurde die Vorderachse eines klassischen Rollenprüfstandes modifiziert. Mit Hilfe von Lasermesstechnik wird dabei der Lenkwinkel erfasst und durch die schwenkbaren Rollenaggregate ausgeglichen. Damit soll das Fahrzeug auch bei hohen Geschwindigkeiten in der Mitte des Funktionsprüfstandes positioniert bleiben.

In der nächsten Stufe kann das System mit einer Virtual-Reality-Umgebung verbunden werden. Das Fahrzeug durchläuft dabei mit Lenkbewegungen typische Verkehrsszenen. Hier wird dynamisch getestet, ob es im Verbund mit seinen Systemen zum Beispiel ein Hindernis oder ein vorausfahrendes Fahrzeug erkennt und rechtzeitig bremst oder ausweicht.

Zusammenarbeit mit AVL List

Beim zweiten Prüfstand „x-around“ handelt es sich um einen flexiblen Multi-Sensor-Kalibrierprüfstand für die Einstellung von Kameras, Radar-, Lidar- und weiterer Sensoren. Anstelle gedruckter Kalibriermustern kommen dabei Projektoren und Monitore zum Einsatz. Sie zeigen statische und dynamische Kalibriermuster und werden automatisiert passend zum jeweiligen Modell rund um das Fahrzeug positioniert. Für konstante und reproduzierbare Bedingungen sorgt eine lichtundurchlässige Kabine, die den gesamten Prüfstand einfasst. Dürr kooperiert bei diesen Simulationen mit Unternehmen wie AVL List.

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