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Toyota Dummy-Evolution

| Redakteur: Bernd Otterbach

Toyota hat eine neue Generation von Crash-Test-Dummies entwickelt, die nun auch eine detaillierte Analyse von Verletzungen innerer Organe bei Crashtests ermöglichen sollen.

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THUMS 4 (Total HUman Model for Safety) entspricht der virtuellen Nachbildung eines erwachsenen Mannes mit durchschnittlichem Körperbau. Der virtuelle Mensch ist eine Weiterentwicklung seiner Vorgängermodelle, an denen Toyota seit 1994 forscht. Zwar konnten die vorherigen Modelle Knochenbrüche, durchtrennte Bänder, oder etwa eine eventuelle Schädigung des Hirngewebes hoch detailliert analysieren, nicht aber innere Verletzungen. Bei der vierten Version von THUMS sind der Aufbau der inneren Organe, Knochen sowie das menschliche Gehirn wesentlich präziser dargestellt. Durch die exakte Ausformung der einzelnen Organe, der noch genaueren Position und der Beziehung zwischen den inneren Organen soll THUMS 4 rund 14 Mal mehr Informationen als die Vorgängerversion liefern.

Die Japaner entwickeln nach eigenen Angaben zusätzlich noch eine kleine virtuellen Frau sowie einem großen Mann, um das breite Spektrum von Unfallsituationen besser darzustellen.

Das Toyota Technical Development, federführend bei der Entwicklung von THUMS, will ab im Herbst auch anderen OEMs THUMS 4 anzubieten.

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