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Absatzzahlen 2013 Duster hält Renault im Plus

| Redakteur: Christoph Baeuchle

Bei Renault hat der Erfolg einen Namen: Duster. Der Billig-SUV war 2013 das meistverkaufte Modell der Gruppe und führte den Hersteller ins Absatzplus.

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Der französische Automobilhersteller Renault konnte 2013 leicht zulegen.
Der französische Automobilhersteller Renault konnte 2013 leicht zulegen.
(Foto: Dacia)

Die Renault-Gruppe hat im vergangenen Jahr den Absatz ordentlich gesteigert: Insgesamt seien 2013 knapp 2,63 Millionen Pkw und leichte Nutzfahrzeuge verkauft worden, teilte der Konzern mit. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Plus von 3,1 Prozent.

Etwa jedes zweite Fahrzeug verkauft der Konzern in Europa. Insgesamt waren es im vergangenen Jahr rund 1,3 Millionen Einheiten, ein Plus von 2,4 Prozent. „Die Renault-Gruppe hat 2013 den stärksten Zugewinn beim Marktanteil in Europa erzielt und konnte gleichzeitig ihr internationales Wachstum fortsetzen“, erklärte Jérôme Stoll, Chief Performance Officer sowie Executive Vice President Sales. „Dies verdankt der Konzern seinen neuen Modellen und dem Erfolg der Einstiegsmodelle.“

Ein weiteres Mal hat sich Dacia als Treiber der positiven Entwicklung herausgestellt. Die Verkäufe der rumänischen Billigmarke legten um 19,3 Prozent auf knapp 493.000 Pkw und leichte Nutzfahrzeuge zu. Den größten Anteil lieferten die Pkw: Mit knapp 400.000 verkauften Einheiten verzeichneten sie im Jahresvergleich ein Plus von 15,3 Prozent.

Die positive Entwicklung führt Renault auf die verjüngte Modellpalette mit der zweiten Generation des Fünftürers Sandero, dem neu aufgelegten Logan MCV sowie dem Facelift des Kompakt-SUV Duster zurück.

Gerade der kleine SUV ist der Treiber für die positive Entwicklung der gesamten Gruppe. Der weltweit je nach Markt unter dem Renault- oder Dacia-Emblem angebotene Duster war 2013 das meistverkaufte Modell der Gruppe und verließ rund 377.000-mal die Verkaufsräume. Im Jahr davor waren es noch 298.000 Stück.

Dabei ist der Billig-SUV nicht nur im Dacia-Angebot eine wesentliche Säule, sondern auch für die Kernmarke. Als Pkw verkaufte der Autobauer den Duster unter seinem Renault-Label im vergangenen Jahr mehr als 250.000-mal – ein Plus von mehr als 90.000 Einheiten im Vergleich zu 2012.

Aber auch der Gesamtabsatz der Marke hat sich positiv entwickelt. Von seiner Kernmarke verkaufte Renault insgesamt 1,83 Millionen Pkw, rund 25.000 Einheiten mehr als im Jahr zuvor. Hinter Clio und Mégane war der Duster das meistverkaufte Modell der Marke Renault.

Vor allem in Schwellenmärkte verkauft Renault seine Dacia-Modelle unter der Kernmarke. In Russland erzielte Renault als zweitstärkste Marke des Landes einen neuen Absatzrekord und steigerte mit 210.000 Fahrzeugen die Verkäufe um 10,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mit einem Plus von 1,1 Punkten stieg der Marktanteil auf 7,6 Prozent, während der Gesamtmarkt mit 5,9 Prozent tief im Minus war.

Für das laufende Jahr zeigt sich Renault vorsichtig optimistisch. „Die Renault-Gruppe hält 2014 in einem positiveren Marktumfeld erneut an ihrer Strategie des profitablen Wachstums fest“, betont Stoll. „In Europa werden wir unsere Marktposition weiter festigen, international steht die Absatzsteigerung weiterhin im Vordergrund.“

Für Europa rechnet Renault nach dem leichten Aufschwung in der zweiten Jahreshälfte 2013 weiterhin mit einem positiven Aufwärtstrend und einem Absatzplus von rund einem Prozent. Weltweit erwartet das Unternehmen 2014 ein moderates Wachstum des internationalen Automobilmarktes um zwei Prozent.

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