China Market Insider E-Antriebe in China – schwieriger Markt für die Top-Zulieferer

Von Henrik Bork

Noch stellen chinesische OEMs ihre E-Antriebe selbst her oder beziehen die Systeme von lokalen Unternehmen. Internationale Zulieferer kommen kaum zum Zug. Weshalb das so ist und wer die Marktführer sind.

Diese E-Achste fertigen Magna und Hasco für den VW ID 4 in China.
Diese E-Achste fertigen Magna und Hasco für den VW ID 4 in China.
(Bild: Magna)

Über ein Joint Venture will sich der Zulieferer Magna ab diesem Jahr einen größeren Teil des lukrativen Marktes für E-Antriebe in China sichern. Die „Hasco Magna Electric Drive System Co., Ltd.“ habe in der Volksrepublik mit der Serienproduktion von sekundären E-Antrieben für den ID 4 von Volkswagen begonnen, gab Magna kürzlich bekannt.

Der Joint-Venture-Partner Hasco ist ein führender chinesischer Anbieter von E-Antrieben, der weltweit etwa 120.000 Mitarbeiter beschäftigt. Gemeinsam mit den Kanadiern, einem der größten Automobilzulieferer der Welt (Platz 5 in der Top-100-Übersicht von »Automobil Industrie«), wird er in dem neuen Gemeinschaftsunternehmen in China nun E-Antriebe für die MEB-Plattform von VW herstellen – und dies auch für die Märkte Asien, Europa und Nordamerika liefern.