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Sharp E-Autos als Zwischenspeicher für Haushaltsstrom

| Redakteur: Bernd Otterbach

Die Sharp Corporation hat ein System entwickelt, mit dem sich die Akkumulatoren von Elektroautos als Zwischenspeicher ins heimische Stromnetz einbinden lassen.

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Sharp möchte sein Ökohaus-Konzept kurzfristig zur Marktreife entwickeln. Dieses Energiesparhaus soll den Bedarf elektrischer Energie im Haushalt senken und so zur Reduktion des CO2-Ausstoßes beitragen.

Sharp konzentriert sich bei diesem Projekt auf die Themen Solarzellen, Speicherbatterien und Gleichstromanwendungen. Ziel war die Entwicklung eines praktikablen Zwischenspeichers für die von Solarzellen erzeugte elektrische Energie. Ein solcher Zwischenspeicher ist notwendig, wenn die Energie der Photovoltaik-Anlage auch nachts oder bei schlechtem Wetter zum Decken des Energiebedarf im Haushalt beitragen soll. Ebenso wichtig zur stabilen Versorgung ist auch ein intelligentes Energiemanagement.

PV-Anlage, Akkus und Stromnetz unter einem Hut

Sharp hat nun ein aus Wechselrichter und intelligenter Steuerung bestehendes System entwickelt, mit dem sich Photovoltaik-Anlagen, Akkumulatoren und das öffentliche Stromnetz gleichermaßen zur optimalen Stromversorgung des Haushalts nutzen lassen. Mit diesem Konzept können auch zukünftige Gleichspannungsanwendungen versorgt werden.

Das Elektroauto als Puffer im Stromnetz

Mit der zunehmenden Verbreitung von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen in den nächsten Jahren wird auch die Einbindung der Batterien von Elektrofahrzeugen ins heimische Energieversorgungsystem möglich sein. Sharp ist es bereits gelungen, den Akkus eines Elektroautos i MEV von Mitsubishi eine Leistung von 8 kW zu entnehmen, was für den Betrieb elektrischer Geräte eines Durchschnittshaushalts genügt. Ebenso war es möglich, den Akku des i MiEV in rund 30 Minuten wieder mit 4 kWh zu laden.

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